Gastronomie Der „Hirsch“ erweitert sein Imperium

Finningen / edru 10.08.2018

Mitten im Ortszentrum des Neu-Ulmer Stadtteils Finningen hat das Hotel „Hirsch“ damit begonnen, ein neues Wohn- und Geschäftshaus zu bauen. Die Kosten betragen rund 4,5 Millionen Euro. Zudem steht an, das vor 30 Jahren eröffnete Hotel zu sanieren. Das kostet nochmal weitere 500 000 Euro. Dies berichtet „Hirsch“-Geschäftsführer Christian Epple in einer Mitteilung.

Wie andere Gastronomie­betriebe kämpft auch der „Hirsch“ ums Personal, das schwer zu finden sei. Deshalb werden auch überregional und im Ausland Arbeitskräfte gesucht. Sie sollen in dem neuen Gebäudekomplex wohnen. Denn Wohnungen außer­halb würden wegen der schlechten Busanbindung Finningens keinen Sinn machen. Was im Übrigen von Epple kritisiert wird: „Mit den Arbeitszeiten in der Gastronomie lässt sich der ÖPNV nicht vereinbaren.“

Den Neubau bezeichnet Epple deshalb als Investition in die Zukunft. Die zwei Gebäudeteile entstehen auf einem Grundstück eines bisherigen, bereits abgerissenen Hauses. Es füge sich gemäß der Dorferhaltungssatzung in das Umfeld ein. Konkret ist ein Gebäude in zweit Teilen geplant.

Im so genannten Haus A sind 22 Wohnungen und Appartements mit einer Größe von 24 bis 50 Quadratmetern geplant, in die dann künftig auch „Hirsch“-Mitarbeiter einziehen können. Dazu kommt eine Gewerbefläche mit großer Terrasse, gedacht für eine Bäckerei oder einen Tante-Emma-Laden. Haus B hat insgesamt fünf Wohnungen mit jeweils etwa 90 Quadratmeter Fläche. Baubeginn war Anfang Juli, die Fertigstellung ist für Dezember 2019 geplant.

Info Im Finninger „Hirsch“ arbeiten inzwischen 130 Personen. Zur Gastronomie mit 200 Sitzplätzen gehört noch das Hotel mit 70 Zimmern, Wellness-Bereich und Tagungsräumen. Es gibt auch eine Catering-Abteilung.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel