Das Interim: ein Aussegnungszelt

06.02.2014

Übergangsweise
Die Verantwortlichen hatten zunächst überlegt, Sanierung, Umbau und Eweiterung der Aussegnungshalle auf dem Hauptfriedhof in mehreren Etappen unter laufendem Betrieb anzugehen. Das aber hätte nicht nur zu größeren Störungen der täglichen Bestattungsabläufe geführt, sondern auch zu einer ingesamt dreijährigen Bauzeit. Um an einem Stück bauen zu können, wurde also ein Interim geschaffen, an das sich viele Trauergäste allerdings noch nicht gewöhnt haben: Übergangsweise ist nördlich an der Stuttgarter Straße ein auf den ersten Blick wie eine Party-Location anmutendes Bestattungszelt aufgestellt worden – freilich mit allem notwendigen Drum und Dran. Das Zelt bietet 150 Trauergästen Sitzmöglichkeiten (im großen Trauerssaal der Aussegnungshalle sind es 320 Plätze), wie Abteilungschef Alfred Jüstl vom der städtischen Friedhofsverwaltung erklärt. „Ich denke, es ist gelungen, einen für Trauerfeiern würdigen Rahmen einzurichten“, sagt Jüstl, der darauf verweist, dass mit großen Trauerfeiern eh in die Ulmer Kirchen ausgewichen werde.

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