Ulm/Neu-Ulm Das doppelte Oktoberfest

Ein Prosit der Gemütlichkeit! Nicht nur in Ulm gibt’s ein Oktoberfest, sondern auch in Neu-Ulm.
Ein Prosit der Gemütlichkeit! Nicht nur in Ulm gibt’s ein Oktoberfest, sondern auch in Neu-Ulm. © Foto: Stefanie Müller
Ulm/Neu-Ulm / EDWIN RUSCHITZKA 14.09.2016
In Ulm und in Neu-wird ein Oktoberfest gefeiert - und das zuweilen auch zur gleichen Zeit.

Zugegeben, so richtig Tradition hat das Oktoberfest in Ulm nicht im Vergleich zum Original in München. Die „Wiesn“, wie das Fest dort genannt wird, steigt seit 1810 zum nunmehr 183. Mal. Im Vergleich dazu ist das Ulmer Oktoberfest, das vom 30. September bis 2. Oktober in der Friedrichsau stattfindet, im siebten Jahr noch ziemlich jung. Und schon gibt’s auch Konkurrenz auf der anderen Donauseite. In Neu-Ulm feiert Möbel Mahler vom 15. September bis zum 1. Oktober auch ein Oktoberfest auf dem Vorplatz vor dem Möbelhaus in der Borsigstraße.

Sechs Jahre lang haben sich die Metzgerei Hörmann in Söflingen und der Landgasthof „Waldhorn“ in Bernstadt die Organisation in der Friedrichsau geteilt. Nachdem Metzger Raimund Hörmann inzwischen seinen Ruhestand genießt, sind Gerhard und Monika Noller auf sich alleine gestellt und hoffen auf einen ähnlich guten Besuch wie im Vorjahr. Zwischen 7000 und 8000 Menschen sind 2015 in die Friedrichsau geströmt. Los geht’s in diesem Jahr am Freitag, 30. September, um 18.30 Uhr mit dem Fassanstich durch den Ulmer OB. Dann spielt die Partyband „Allgäuwild“. Am Samstag ist die Partyband „Brenztal Power“ dran, ebenfalls ab 18.30 Uhr. Zum Weißwurstfrühstück am Sonntag unterhalten die „Neuburger Musikanten“, und ab 17 Uhr teilen sich die Musikvereine aus Asch, Holzheim, Westerheim und Bubenhausen die Bühne. Und ein Oldtimertreffen steigt auch.

Vor Möbel Mahler dürfte etwas mehr los sein. Los geht’s am Donnerstag, 15. September, um 19 Uhr mit dem Fassanstich und der Stadtkapelle Neu-Ulm. Radio Donau 3 FM lädt um 20 Uhr zur DJ-Party. Ein Festzelt-Programm mit Live- (freitags und samstags) und DJ-Musik (donnerstags) gibt es genau genommen nur an den drei verlängerten Wochenenden 15. bis 17. September, 22. bis 24. September und 29. September bis 1. Oktober. Dann bis 24 (donnerstags) oder 23 Uhr (freitags). An den Samstagen ist schon um 20 Uhr Schluss. Der Rummelplatz mit seinen Attraktionen (Hau den Lukas, Dosenwerfen, Nostalgie-Karussell) ist an allen zehn Tagen geöffnet. Und am Samstag, 1. Oktober, steigen tagsüber drei Trachtenmodenschauen (12., 14.30 und 17 Uhr).

Am Montag, 3. Oktober, ist dann auf allen beiden Festplätzen nichts mehr los. Am Tag der Deutschen Einheit gedenken auch die Ulmer und Neu-Ulmer der Wiedervereinigung, also dem Beitritt der ehemaligen DDR zur Bundesrepublik Deutschland vor nunmehr 26 Jahren.

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