Bildung Das bietet das neue Programm der Familienbildungsstätte

Ulm / DAVID NAU 31.07.2017
Spannende Ausflüge zum Thema Reformation stehen um Zentrum des Herbstprogramms der Ulmer Familienbildungsstätte. Geplant ist auch eine Reise in den Süden.

Seit mehr als zehn Jahren ist Rolf Munz bei der Familienbildungsstätte (FBS) für die Ausflüge zuständig. Beinahe jede Woche ist der pensionierte Großhandelskaufmann mit Reisegruppen im ganzen Südwesten unterwegs – immer an besonderen Orten. „Ich will etwas anbieten, wo die Leute alleine nicht hinkommen würden“, sagt Munz. Besonders spannende Ziele hat er auch für das neue Herbstprogramm herausgesucht, das Anfang August beginnt.

Schwerpunkt ist, passend zum 500. Jubiläum, die Reformation. Mitte September bietet Munz deswegen einen Ausflug ins Kloster Alpirsbach an. Dort präsentiert das Landesarchiv eine Ausstellung zur Reformation in Baden-Württemberg. Mitte Dezember geht es in die Stuttgarter Staatsgalerie, wo Werke des Meisters von Meßkirch ausgestellt sind, der entgegen der Reformation katholische Altarbilder malte. In Stuttgart sind sie mit zeitgleich entstandenen protestantischen Altarbildern ausgestellt.

Geplant hat Munz auch Ausflüge zu moderneren Ausstellungen. So steht ein Besuch der Staatlichen Kunsthalle in Karlsruhe auf dem Programm. Dort gibt es eine Schau zu Paul Cézanne. Geplant ist auch ein Besuch des Kunstmuseums in Ravensburg, das sich dem Werk von Karl Schmidt-Rottluff widmet, einem Gründer der Künstlergruppe „Brücke“.

Nicht ganz so weit weg ist das HfG-Archiv auf dem Oberen Kuhberg. Dort hat Rolf Munz eine Führung mit Archiv-Chef Dr. Martin Mäntele geplant.

Schon länger im Kopf hat Munz eine mehrtägige Reise nach Venedig. Die ist nun für Ende März angesetzt, begleiten wird sie der Augsburger Kunsthistoriker und Städtebauer Dr. Markus Würmseher. Eine Infoveranstaltung dafür findet am 7. November, 18 Uhr, in der FBS statt.