Die Corona-Krise macht auch den neuen Pächtern des „Bootshaus“ einen Strich durch die Rechnung. Ursprünglich wollten Thomas und Diana Eder von der Neu-Ulmer Firma „Settele Event & Catering“ das Ruder bereits am 10. April übernehmen. Doch das zur Wiedereröffnung geplante Karfreitagsessen kann aufgrund der derzeit geltenden Auflagen nicht stattfinden. „Ich gehe davon aus, dass wir noch bis Juni warten müssen, ehe wir an den Start gehen können“, sagt Thomas Eder.

Bootshaus Ulm: Alle Veranstaltungen im Mai abgesagt

Für Mai habe der Gastronom bereits alle geplanten Veranstaltungen abgesagt. „Für uns kommt das Virus natürlich zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt“, betont Thomas Eder. Dennoch zeigt er für die von der baden-württembergischen Landesregierung getroffenen Maßnahmen vollstes Verständnis: „Lieber jetzt einen kurzen Schrecken als einen ewig langen.“

„Zusammenhalt Ulm“ und „Ulm für dich“ Neue Online-Portale sollen Ulmer Händlern in Corona-Zeiten helfen

Ulm/Neu-Ulm

Das Ehepaar wolle nun den Verlauf der Corona-Krise abwarten und situativ entscheiden, wann die Wiedereröffnung des „Bootshaus“ über die Bühne gehen soll. Bei der Entscheidung stehen die Eders in engem Austausch mit Verpächter Ebbo Riedmüller (Barfüßer). „Er hat uns glücklicherweise einen fairen Deal zugesichert. Der Pachtvertrag läuft erst dann, wenn wir auch wirklich aufmachen können“, erzählt Eder.

Gastro-Schiff auf der Donau: Pop-up-Restaurant und Eventlocation

Nach erfolgreicher Wiedereröffnung kann das das Gastro-Schiff montags bis samstags für Events gemietet werden – etwa für Firmenveranstaltungen, Geburtstage oder Jubiläen. Zudem ist geplant, dass das „Bootshaus“ an Sonn- und Feiertagen als Pop-up-Restaurant „mit schwäbischen Wurzeln“ für die Allgemeinheit geöffnet wird. Das Ehepaar Eder bleibt voraussichtlich bis zum Jahresende an Bord.