Das öffentliche Leben in der Region ist von der Corona-Krise schwer in Mitleidenschaft gezogen. Was vor zwei Wochen noch normal war, steht inzwischen in Frage. Es ist nicht einfacher geworden, sich frei zu bewegen. Die Infektionsgefahr ist längst zu Hause in den Familien angekommen. Enkel sollten ihre Großeltern bei entsprechender Vorgeschichte am besten nicht mehr besuchen. Eingespielte Hilfsketten sind dadurch gebrochen. Und  viele alleinlebende ältere Bürgerinnen und Bürger haben Angst, vor die Tür zu gehen.

Deshalb ist genau jetzt die Stunde der unkomplizierten Nachbarschaftshilfe. Wie sie beispielsweise Annika Fink und Julius Treß anbieten. Die beiden Neu-Ulmer haben sich bei uns mit ihrem Hilfsangebot an die Bewohner in Burlafingen gemeldet. Und der Nummer 0162/1607694. Wir hoffen, dass es viele Ulmer, Dornstadter, Weißenhorner oder Bürgerinnen und Bürger aus anderen Städten und Gemeinden der Region den beiden Helfern gleichtun.

Nachbarschaftshilfe: So funktioniert unsere Vorlage

Unten im Artikel findet ihr eine Vorlage, mit der ihr in eurer Nachbarschaft Hilfe anbieten könnt zum Download. Sie soll ein Beitrag zur Vereinfachung sein. Bitte hängt, wenn ihr Nachbarn helfen wollt und könnt, diese Seite mit euren Kontaktdaten gut sichtbar in eurem Mehrfamilienhaus, eurem Viertel oder auch an einem Garagentor in eurer Straße auf. Um Menschen zusammenzubringen, ohne sie zu gefährden. Als Anlaufpunkt und Hilfsbörse. Je mehr Telefonnummern darauf verzeichnet sind, umso besser für alle, die Unterstützung brauchen können.

Danke fürs Mitmachen. Wir machen das zusammen!

Euer Team der SÜDWEST PRESSE