Keine Bücher, keine Elektrogeräte und keine Klamotten. In der Neu-Ulmer Glacis-Galerie sind die meisten Läden ab Mittwoch geschlossen. Auf der Website des Unternehmens findet sich folgender Hinweis: „Aufgrund der aktuellen behördlichen Beschlüsse werden alle Shops geschlossen, die nicht zur Versorgung des täglichen Bedarfs, benötigt werden.“ Zum „täglichen Bedarf gehören aktuell noch die Apotheke, die Drogerie, Optiker, Friseure, Supermärkte und Teile der Gastronomie. Centermanager Torsten Keller zeigte sich zufrieden mit der Reaktion seiner Mieter: „Alle haben sehr verständnisvoll reagiert.“ Natürlich habe es Rückfragen gegeben, die jedoch geklärt werden konnten, so Keller. Die Geschäfte, welche offiziell weiterarbeiten dürfen, seien auch geöffnet. Wichtig für das weitere Vorgehen sei auch die Frage, wie gut die Besucher die Auflagen erfüllen und welche Geschäfte wie angesteuert werden. Keller hofft für alle seine Mieter, dass die Situation schnell vorbei geht: „Schließlich hängen da ganze Existenzen dran“, so der Centermanager.

Im Blautal-Center in Ulm sieht die Situation ähnlich aus: „Die Geschäfte, die nicht zur Nahversorgung dienen, sind geschlossen“, erklärt Centermanager Guido Reuter. Die Gastronomie-Betriebe im Center seien bis 18 Uhr geöffnet. Für Lebensmittelgeschäfte gelten die bisherigen Öffnungszeiten: 9.30 bis 20 Uhr.

Terrakotta-Armee: Ausstellung im Blautal-Center vorübergehend geschlossen

Aktuell sei außerdem ein Wachschutz vor Ort, berichtet Reuter: „Wir wollen keine großen Menschenansammlungen.“ Wie die Situation im Blautal-Center sein werde, könne aktuell noch nicht vorhergesagt werden. Die Ausstellung der Terrakotta-Armee ist bereits seit Sonntag geschlossen, da sie eine Kultureinrichtung darstellt. Sie werden voraussichtlich nach hinten verlängert, sobald sich die Situation beruhigt habe, so der Centermanager