Nach den ersten bestätigten Fällen des Coronavirus in Ulm und dem Alb-Donau-Kreis in den vergangenen Tagen, ist die Lage am Samstag unverändert geblieben. Das sagte Bernd Weltin, Sprecher des Alb-Donau-Kreises, auf Anfrage der Südwest Presse. Somit steht die Zahl der bestätigten Fälle noch immer bei sechs, 60 Personen sind in häuslicher Quarantäne.

Coronavirus-Hotline in Ulm stark frequentiert

Wie sehr Menschen in der Region mit dem Thema Coronavirus beschäftigt sind, zeigt sich unabhängig von den steigenden Fallzahlen an einer weiteren Zahl: Rund 1200 Anrufe auf der Hotline des Alb-Donau-Kreises sind in der vergangenen Woche seit dem 29. Februar eingegangen. Das geht aus einem Faktenpapier des ADK hervor.

Die Hotline ist erreichbar unter: 0731 / 185 1050

(Montag bis Freitag 8:30 bis 16 Uhr / Samstag und Sonntag 9 bis 16 Uhr)

Fußballbezirk sagt Treffen am Anna-Essinger-Gymnasium in Ulm wegen Coronavirus ab

Am Sonntag gab der Fußballbezirk Donau/Iller bekannt, dass er sein für Montag geplantes Treffen zur Verbandsstrukturreform am Anna-Essinger-Gymnasium wegen Coronavirus absagt.

Spiel Burlafingen gegen Aufheim/Holzschwang verschoben

Zudem wird ein Bezirksligaspiel ebenfalls wegen des Coronavirus abgesagt. Betroffen ist die Partie Burlafingen gegen Aufheim/Holzschwang, die am 15.3.2020 hätte stattfinden sollen.

Kreis Neu-Ulm: Unveränderte Lage beim Coronavirus

Auch auf bayrischer Seite der Doppelstadt Ulm/Neu-Ulm sowie im Kreis Neu-Ulm war die Lage in Bezug auf das Coronavirus am Samstag stabil. Es gab keinen weiteren bestätigten Fall über die bisher bekannten zwei hinaus.

Dritter Coronavirus-Fall im Kreis Biberach

Ein Stück weiter südlich, im Kreis Biberach, hingegen wurde am Samstag ein weiterer Fall bekanntgegeben. Es ist der dritte bestätigte Coronavirus-Fall im Kreis.

In Baden-Württemberg sind, Stand Samstagabend, insgesamt 170 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, in Bayern rund 130 deutschlandweit etwa 800.

In manchen Orten in der Region Ulm und Biberach fällt wegen der Ausbreitung des Coronavirus am Montag die Schule aus.

Robert-Koch-Institut zum Coronavirus: Rückkehrer aus Südtirol sollen zuhause bleiben

Am Freitagmorgen hatte das Robert-Koch-Institut Südtirol als Coronavirus-Risikogebiet eingestuft. Im Anschluss hatten sowohl das Land, als auch Ämter und Schulen im Raum Göppingen sowie im Raum Ulm entsprechend reagiert. So wurden in Göppingen Südtirol-Rückkehrer an Schulen für 14 Tage nach Hause geschickt. Am Samstag wurden im Kreis Biberach drei Fälle von Coronavirus bestätigt.