„Der Schulbetrieb geht in Ulm am Montag planmäßig los. Auch bei der Nachmittagsbetreuung gibt es keine Einschränkungen.“ Das betonte Gerhard Semler, der Leiter der Abteilung Bildung und Sport, am Freitagnachmittag auf Anfrage. Es gibt also keine rein präventiven Schließungen wegen des Coronavirus.

„Bei Personen, die nicht in einem Risikogebiet waren und keinen Kontakt zu einem Erkrankten hatten, sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen nötig. Diese Personen können daher uneingeschränkt am Schul- beziehungsweise Kita-Betrieb teilnehmen“, heißt es auch in einem Schreiben des Kultusministeriums.

Wer im Coronavirus-Risikogebiet war, soll zuhause bleiben

Anderes gilt für Personen, die während der Ferien in einem Risikogebiet waren. Die sollten – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden, zuhause bleiben und einen Arzt kontaktieren. „Das Problem sind vermutlich Leute, die in der Nähe von Risikogebieten waren“, sagt Bernhard Meyer, geschäftsführender Schulleiter der Ulmer Gymnasien. Letztlich liege die Verantwortung bei den Eltern.

Am Einstein-Gymnasium, dessen Leiter er ist, ist am Montag ohnehin pädagogischer Tag und kein Unterricht. Meyer kündigte an, dass sich die Ulmer Schulleiter am Montag über das weitere Vorgehen absprechen wollen.