Die Zahl der Corona-Infektionen in Baden-Württemberg steigt, mittlerweile gibt es 28 Fälle, zuletzt wurde der erste Covid-19-Fall in Ulm bekannt, eine Frau wurde positiv getestet. Deshalb wendet sich der Württembergische Fußballverband (WFV) in einer Mitteilung an die Mitglieder.

Hauptgeschäftsführer Frank Thumm schreibt darin, dass der WFV vor dem Hintergrund der steigenden Fallzahlen im Land eine vorübergehende Einstellung des Spielbetriebs geprüft habe.

Spielbetrieb im Bezirk Donau-Iller läuft trotz Coronavirus weiter

Die gute Nachricht für alle Fußballfans und Spieler: Der Betrieb im Bezirk Donau-Iller läuft weiter. Thumm dazu: „Im Ergebnis haben wir uns dazu entschieden, von einer solchen Maßnahme im Moment abzusehen. Wir vertrauen insoweit auf die zuständigen Gesundheitsbehörden, die bisher keine entsprechenden Verbote ausgesprochen haben.“

Der Verband verweist außerdem darauf, dass derzeit auch die übrigen Landesverbände bundesweit – mit Ausnahme des besonders betroffenen Landkreises Heinsberg in NRW – von Spielabsagen absehe.

Appell des WFV an alle Aktiven und Zuschauer

Dennoch appelliert Hauptgeschäftsführer Frank Thumm für den WFV an alle Aktiven und an die Zuschauer, die Empfehlungen des Sozialministeriums Baden-Württemberg in Stuttgart und des Robert Koch Instituts (RKI) in Berlin zu beachten. Auch solle man auf den üblichen Handshake, also das Händeschütteln vor einem Spiel, verzichten, um eine Übertragung zu vermeiden.

Weiterhin heißt es in der WFV-Mitteilung: „Unsere Staffelleiter bitten wir, Anträgen auf Spielverlegungen aufgrund entsprechender Verdachtsfälle in einer Mannschaft großzügig zu entsprechen. Zugleich sind alle Vereine aufgefordert, sich verantwortlich und im Sinne des FairPlay zu verhalten.“