Im Kreis Biberach gibt es einer Pressemitteilung des Kreises zufolge einen weiteren bestätigten Coronavirus-Fall (Stand: 7. März 2020, 12.30 Uhr). Es handelt sich demnach um eine 46-jährige Frau aus dem Kreisgebiet, die in Südtirol war und seit 5. März leichte Symptome aufweist. Sie befindet sich in häuslicher Quarantäne. Eine nähere Spezifikation des Wohnortes gab es zunächst nicht.

In Baden-Württemberg ist die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle unterdessen auf mehr als 180 gestiegen (Stand Samstag, 21 Uhr). Vor allem im Main-Tauber-Kreis hätten sich viele Menschen angesteckt, die in Südtirol unterwegs gewesen waren, hieß es in einer Meldung der dpa.

Coronavirus im Kreis Biberach: Gesundheitsamt ermittelt Kontaktpersonen von Infizierter

Das Gesundheitsamt ermittelt zurzeit die Kontaktpersonen. Im Landkreis Biberach gibt es demnach drei bestätigte Fälle, die nach ersten Erkenntnissen nicht in Verbindung zueinanderstehen.

Am Freitag erst waren die ersten Fälle von Coronavirus im Kreis Biberach bekannt geworden.

Und am Samstagabend folgte die Meldung, dass die Kinder der zweiten infizierten Person in eine Biberacher Grundschule gehen. Diese bleibt aus diesem Grund am Montag geschlossen, wie das Landratsamt Biberach mitteilte.

Robert-Koch-Institut zum Coronavirus: Rückkehrer aus Südtirol sollen zuhause bleiben

Am Freitagmorgen hatte das Robert-Koch-Institut Südtirol als Coronavirus-Risikogebiet eingestuft. Im Anschluss hatten sowohl das Land, als auch Ämter und Schulen im Raum Göppingen sowie in der Region um Ulm und Biberach entsprechend reagiert. So wurden in Göppingen Südtirol-Rückkehrer an Schulen für 14 Tage nach Hause geschickt.