Testabstriche auf das Coronavirus werden nur in begründeten Verdachtsfällen auf ärztliche Weisung vorgenommen. Hierzu werden nach Angaben des Landratsamts Alb-Donau-Kreis zwei so genannte Drive-in Stationen in Ulm und Ehingen eingerichtet, die das bisher bewährte Verfahren mit dem „Test-Mobil“ erweitern. Die Stationen sollen noch im Laufe dieser Woche in Betrieb genommen werden.

Dies sei das Ergebnis eines Runden Tisches, zu dem Landrat Heiner Scheffold am vergangenen Freitag die Leitungen der Universitätsklinik Ulm, des Bundeswehrkrankenhauses, des Alb-Donau Klinikums, die Vorsitzenden der Kreisärzteschaft, Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung und des DRK in das Landratsamt eingeladen hatte.

„Angesichts steigender Fallzahlen schaffen wir mit den Drive-in Stationen erweiterte Möglichkeiten, um deutlich mehr Testabstriche realisieren zu können“, sagten die Beteiligten übereinstimmend. Am Runden Tisch war man sich darin einig, das bewährte Verfahren mit dem „Test-Mobil“ darauf abgestimmt weiterzuführen.

Wo genau werden die Drive-in Stationen eingerichtet?

Die Drive-in Stationen sollen in Ulm auf dem Messegelände und in Ehingen am Festplatz beim Stadion errichtet werden. Sie sind öffentlich nicht zugänglich. Sie sind ausschließlich von Personen, die dafür eine ärztliche Weisung bekommen mit dem eigenen PKW anfahrbar.

Für die Infrastruktur der Drive-in Stationen, wie beispielsweise Container, Ausschilderungen und Sicherheitspersonal sorgt das Landratsamt.

Mit dem „Test-Mobil“ sollen weiterhin vorrangig die Personen in häuslicher Isolierung angefahren werden, die nicht mit dem PKW mobil sind und deshalb nicht zu einer Drive-in Abstrich-Station fahren können.