Trotz aller Lockerungen bleibt der Lockdown wegen der Corona-Pandemie für viele Menschen, die im kulturellen Bereich tätig sind, wohl noch eine ganze Weile lang bestehen. Denn Veranstaltungen mit einem größeren Publikum sind noch bis mindestens zum 31. August untersagt.
Damit danach eventuell wieder kulturelle Veranstaltungen stattfinden können, hat die SPD bei der Stadt Ulm einen Antrag auf finanzielle Förderung der Kultur gestellt.

SPD-Antrag: Städtische Unterstützung für Künstler und Bürger

In ihrem Antrag an den Oberbürgermeister der Stadt Ulm schreibt die SPD: „Bis September vergeht noch viel Zeit. Wahrscheinlich dürfen schon bald Konzerte, Aufführungen und Performances vor 50 oder 100 Menschen stattfinden. Doch kann die Werbung dafür nur sehr kurzfristig ansetzen. Mit den Veranstaltungen ist ein erhebliches finanzielles Risiko verbunden. Damit sie trotzdem stattfinden können, beantragen wir, seitens der Stadt die Einnahmen aller nichtkommerziellen Kulturveranstaltungen in Ulm mit einheimischen Organisatoren oder Künstlerinnen und Künstler bis zum 1. Oktober mit derselben Summe noch einmal zu unterstützen. Selbstverständlich müssten mögliche Förderungen von Bund und Land hierbei berücksichtigt werden.“
Diese städtische Unterstützung komme Künstlerinnen und Künstlern zugute, vor allem aber der Ulmer Bevölkerung, die so nicht ganz auf den Ulmer Kultursommer 2020 verzichten müsse.