Vom 2. Juni an ist in Baden-Württemberg auch wieder mehr Bewegung  möglich. Sport in der Halle ist dann unter Auflagen wieder erlaubt. Es gelten die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln, Körperkontakt ist weiterhin verboten. Zugleich dürfen im Freien auch wieder größere Gruppen von bis zu zehn Personen gemeinsam trainieren. Dies gilt aber nur auf Sportstätten, nicht etwa im Wald – Lauftreffs müssen sich also gedulden, bis sie offiziell wieder als Grüppchen unterwegs sein dürfen. Es müssen jederzeit Name, Adresse und Telefonnummer der Sportler vorhanden sein. Anwesenheitslisten sind Pflicht, einer muss die Verantwortung tragen.

Bayern zögert noch

In Bayern dürfen bis zu fünf Sportler auch auf öffentlichen Wegen sich gemeinsam bewegen. Hier ist die Registrierung nicht verpflichtend, der Sport nicht an den Verein gebunden. Treibt man allerdings Sport im Verein, gelten die Vorgaben der Verbände und der Kommunen, welche die Sportstätte betreiben. Eine Entscheidung über Hallensport und Fitnessstudios gibt es noch nicht.
Ein Ende hat das Warten für Schwimmer – zumindest jene, die Unterricht nehmen oder Vereinssport machen. Für sie werden die Bäder geöffnet. Ebenfalls ab 2. Juni wieder erlaubt: Der Gang ins Fitness- oder Yogastudio sowie in die Tanzschule – mit Auflagen.

Musikschulen dürfen mehr

An Musikschulen in Baden-Württemberg kann es wieder Unterricht in größeren Gruppen geben. Bis zu zehn Musiker dürfen mit dem notwendigen Abstand zueinander üben.  Blasmusiker dürfen nur zu fünft ran und die Sänger müssen noch warten.