Jannik Westbomke hatte sich vorbereitet. Auf einer weißen Karteikarte hatte er sich alles notiert, was er sagen wollte. Nicht, dass im Instagram-Video noch ein wichtiges Detail fehlt.

Westbomke wollte alles richtig machen. Es geht ihm um viel. Konkret: Um die Zukunft der Unternehmen in Deutschland. Er hat Sorge, dass etliche die Corona-Krise nicht überleben werden. „Für viele von euch werden die staatlichen Hilfen zu spät kommen“, sagt er im Video.

Hilfe aus Überzeugung

Deswegen will Westbomke helfen. Mit seinem Kumpel Wladimir Ruf hat er die Webseite www.lokale-hilfe.de erstellt. „Wir machen das aus reiner Überzeugung. Wir wollen damit kein Geld verdienen“, betont Westbomke. Was sie stattdessen wollen: Firmen und Vereinen eine Plattform bieten, um Spenden einzusammeln.

Formular online ausfüllen

Das Ganze funktioniert simpel. Die Bittsteller füllen kostenlos ein Online-Formular aus. Danach überprüfen die Webseitenmacher die Daten. Ist alles korrekt, wird der Verfasser des Antrags in eine Liste aufgenommen. Die steht auf auf der Webseite. Spender können so entscheiden, wem sie Geld geben wollen. Spenden sind via Überweisung oder PayPal möglich.

Wo die Unternehmen sitzen, ist völlig egal. Westbomke, der selber eine Firma im Münsterland leitet, hofft lediglich, dass sich möglichst viele anmelden. „Gemeinsam schaffen wir das“, sagt er am Ende des Clips.