Beim schwedischen Textilunternehmen H&M kam es zu einem Streit um den Gesundheitsschutz der Mitarbeiter angesichts der Corona-Pandemie. Filialen in Göppingen und mehrere in Stuttgart hatten nach der Öffnung vorübergehend wieder geschlossen. Es gab zwischen H&M und den Betriebsräten einen Konflikt darüber, unter welchen Bedingungen die Geschäfte öffnen dürfen. Nun gibt es eine Betriebsvereinbarung. Doch wie steht es um die drei Filialen in Ulm?

H&M in der Ulmer Innenstadt und im Blautal-Center hat geöffnet

Während die H&M-Filiale in der Glacis-Galerie in Neu-Ulm erst in der kommenden Woche wieder öffnen darf, können Kunden in den Läden der Mode-Kette in Ulm wieder einkaufen. Welche Entwicklungen es in den Filialen in der Ulmer Hirschstraße, Bahnhofstraße und im Blautal-Center gab und ob sie die bundesweite Betriebsvereinbarung automatisch übernehmen, konnte H&M uns auf Anfrage nicht beantworten. „Wir bitten um Verständnis, dass wir aufgrund der so dynamischen Entwicklungen aktuell leider keine Auskunft zu den einzelnen Standorten geben können“, sagte eine Sprecherin von H&M.

Betriebsvereinbarung zum Schutz der Mitarbeiter bei H&M

Wie das Textilunternehmen auf Anfrage mitteilt, handle es mit umfassenden Schutz- und Hygienemaßnahmen. „Dazu haben wir gemeinsam mit unserem Gesamtbetriebsrat eine Vereinbarung zum Arbeits- und Gesundheitsschutz getroffen“, heißt es von der Pressestelle. „Von den Behörden erhalten wir seit der schrittweisen Wiedereröffnung, die Rückmeldung, dass wir die Auflagen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz vollumfänglich erfüllen“, sagte eine Sprecherin. Die momentan geschlossenen Filialen in Baden-Württemberg sollen in der nächsten Zeit wieder öffnen.