Schweren Herzens müssen der AOK-Firmenlauf am 27. Mai sowie die Jugendläufe am 19. September und der Einstein-Marathon am 27. September vom Veranstalter in der ursprünglich geplanten Art abgesagt werden. Mit dieser in Sportlerkreisen schon länger befürchteten Nachricht ging das Organisationsteam des Einstein-Marathons am Dienstag an die Öffentlichkeit. Es bedeutet aber noch lange nicht, dass es keine Corona-konformen Alternativen geben wird.

Hoffnung zerschlagen

Damit sind die zahlreichen Anfragen zum Einstein-Marathon, die bisher beim Veranstalter eingegangen sind, grundsätzlich beantwortet. Viele Sportbegeisterte hatten gehofft, dass die bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ausgesprochen beliebte Laufveranstaltung in Ulm/Neu-Ulm Ende September stattfinden kann. Bereits stornierte Marathons hatte die Sportler zur Suche nach alternativen Lauf­events getrieben. Jetzt müssen  die Veranstalter Markus Ebner, Bernd Hummel und Wolfgang Beck diese Hoffnung enttäuschen.

Ulm/Göppingen

Die Absage ist leicht nachvollziehbar. „Es wird bis zur Veranstaltung unsicher sein, ob und wie das Laufwochenende durchgeführt werden kann. Eine verlässliche Planung ist aus unserer Sicht nicht zu stemmen. Auch können wir nicht garantieren, dass zwischen Teilnehmern und Zuschauern der vorgeschriebene Abstand eingehalten werden kann. Deshalb haben wir uns entschieden, jetzt doch den Einstein-Marathon abzusagen. Den Firmenlauf, den Münsterturm-Lauf sowie den Spartacour haben wir bereits im April gestrichen. Als entschlossener Ulmer Veranstalter planen wir selbstverständlich Alternativen. Es wird auf jeden Fall einen virtuellen Firmenlauf und einen virtuellen Einstein-Marathon geben. Die Planungen dafür laufen auf Hochtouren. Auch für den Beurer Frauenlauf erarbeiten wir ein neues Konzept“, heißt es in der offiziellen Stellungnahme der Organisatoren.
Das Team tüftelt nun an Möglichkeiten, dass die Teilnehmer von zu Hause aus laufen können und trotzdem das Gefühl haben, Teil einer großen Veranstaltung zu sein. Auch der AOK-Firmenlauf wird virtuell stattfinden. Näheres dazu ist untenstehendem Artikel zu entnehmen.

Optimistischer Ausblick

Das Jahr 2020 wird das Jahr der virtuellen Veranstaltungen. „Wer weiß, was sich daraus für die Zukunft entwickelt“, stellt Markus Ebner eine rhetorische Frage und blickt positiv nach vorne.

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