Ulm Cluster sollen Mittelständler besser vernetzen

Ulm / KÖ 21.10.2013

Kleinere und mittlere Unternehmen sollen zunehmend in Netzwerke mit der Wissenschaft eingebunden werden, um ihre Position im weltweiten Wettbewerb zu stärken. Diese Absicht verkündete Ministerialdirektor Rolf Schumacher vom Stuttgarter Wirtschaftsministerium beim Cluster-Forum Donau-Iller - einem Kongress mit Ausstellung in der IHK. Daran beteiligten sich nach den Worten von Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle 120 Teilnehmer und 25 Aussteller. Sälzle betonte, es gehe bei der Cluster-Initiative nicht zuletzt um eine stärkere Vernetzung der Hochschul-Landschaft im Schwabenbund an der Grenze von Baden-Württemberg zu Bayern, so dass ein Handwerker aus Heidenheim vielleicht bei der Hochschule Kempten die Problemlösung für ein Produkt findet. Prof. Karsten Urban vom Ulmer Zentrum für wissenschaftliches Rechnen berichtete, man habe regionalen Firmen schon bei der Entwicklung "hochspannender Produkte" geholfen.

In der Region Ulm/Augsburg gibt es drei Cluster: für Logistik und für Nutzfahrzeuge sowie die Bioregion. Die Cluster agieren als Vereine und tragen sich - eventuell nach Anschubfinanzierung - über Mitgliedsgebühren selbst. Seitens des Ulmer Schwerlastfahrzeuge-Herstellers Kamag erläuterte Jürgen Haupt, wie im Cluster auf Anforderung des Hamburger Hafens an neuartigen Elektro-Verladefahrzeugen mit null Emissionen gearbeitet werde.