Ulm Claudia Wacker in den Ruhestand verabschiedet

Claudia Wacker freut sich nach 50 Jahren im Beruf aufs Dasein als Ehefrau und Oma.
Claudia Wacker freut sich nach 50 Jahren im Beruf aufs Dasein als Ehefrau und Oma. © Foto: Lisa Maria Sporrer
Ulm / LMS 09.04.2014
Wasserversorgung, Hochwasserschutz und Abwasserentsorgung wächst sind Themen mit großer Aktualität. Eine Firma, die in dem Bereich schon lange mitmischt, ist das Ingenieurbüro Wassermüller. 1958 als Zweigstelle des Biberacher Ingenieurs Karl Müller gegründet, ist in Ulm aktiv.

Zuerst hatte es seinen Sitz im Klosterhof, weitere Stationen waren Zeitblomstraße und Karlsplatz. Firmensitz heute ist das Industriegebiet Hörvelsinger Weg. Claudia Wacker hat diese Entwicklungen fast von Anfang an miterlebt. 1964 hat sie in dem Betrieb ihre Lehre begonnen, jetzt - 50 Jahre später - wurde die Bauzeichnerin in den Ruhestand verabschiedet. Es sei wie ein langes Eheleben, sagte zu diesem Anlass Otto Sälzle, Geschäftsführer der IHK Ulm: "Es gibt Höhen und Tiefen, aber wichtig ist, dass man zusammenbleibt." Ulrich Scherraus nannte Claudia Wacker anerkennend "die Mutter des Büros". Er war mehr als 40 Jahre lang ihr Chef. Sie hat auch das Aufwachsen seiner Söhne miterlebt; einer, Thomas Scherraus, führt heute den Betrieb.

Das Büro Wassermüller war an der Sanierung der Frauenstraße beteiligt, ebenso an der Verlegung der kleinen Blau. Auch Straßenbau, Vermessungen und Deponiebau zählen zu den Arbeitsbereichen, in denen Claudia Wacker tätig war. 50 Jahre Berufstätigkeit, das kommt bei Frauen selten vor, sagte sie bescheiden zu Feier ihr zu Ehren. Jetzt aber freut sich Claudia Wacker auf ihr Enkelkind in Saarbrücken. "Außerdem habe ich endlich mal Zeit, meinen Mann zu genießen."