Diese hielt künftig zwei Fahrspuren in der Friedrich-Ebert-Straße für ausreichend. Da gingen die Stadträte der CDU und der FWG nicht mit, Tenor: Der Autoverkehr fließe dann nicht mehr. Sie setzten gegen Grüne und SPD wieder vier, also wie bisher zwei je Richtung für den Ausschreibungstext fest. Zweiter im Vorfeld umstrittener Punkt: Zwei Gleise oder vier für die neue Haltestelle dort? Es bleibt bei zwei.

Stadtplaner Helmut Kalupa hatte zuvor dargelegt, dass die Zeit für die Neugestaltung des Bahnhofplatzes dränge, weil der Bau der dort vorbeiführenden zweiten Straßenbahnlinie anstehe und der Parkplatznot im Westen der City begegnet werden müsse - am Bahnhof wird dann ein neues Parkhaus gebaut. Beides muss bei der Platzgestaltung berücksichtigt werden. Dabei geht es an diesem Knotenpunkt vor allem darum, viele Verkehrsfunktionen zu vernetzen: Autos, Bus, Bahn, Fußgänger, Radfahrer, Taxis und Fernverkehr. Und diese Flächen dann ins Stadtbild einzubinden. Der Wettbewerb startet im Oktober, Jurysitzung soll im April 2014 sein.