Nachdem der in Ulm stationierte Rettungshubschrauber Christoph 22 am Freitag in Rammingen nach einem technischen Defekt notlanden musste und nun flugunfähig ist, stellt sich die Frage, wie es nun weitergeht.

Noch am Freitag ist ein Ersatzhubschrauber angefordert worden, er sollte gegen Abend am Ulmer Bundeswehrkrankenhaus landen und ab Samstagfrüh einsatzbereit sein, kündigte Jochen Oesterle, Sprecher der ADAC-Luftrettung, an. Die dreiköpfige Crew aus Pilot, Notarzt und Notfallsanitäter sei – wie grundsätzlich nach technischen Störungen – ausgewechselt worden. Dabei handle es sich um eine reine Sicherheitsmaßnahme.

„Technische Störung“ beim Landeanflug

Beim Landeanflug zu einem Notfall in Rammingen war der am Ulmer Bundeswehrkrankenhaus stationierte Rettungshubschrauber Christoph 22 mit „technischen Störungen“ gelandet. Der Patient habe aber vom Notarzt und dem Notfallsanitäter „regulär versorgt“ werden können und sei mit dem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte Oesterle.

Defekt Rettungshubschrauber Christoph 22 muss notlanden

Der in Ulm eingesetzte Airbus H145 verfügt laut Oesterle über mehr als 1000 PS und erreicht eine Einsatzgeschwindigkeit von 220 Stundenkilometern. Er habe eine Reichweite von mehr als 650 Kilometern. Die Luftrettungs-Station Christoph 22 befindet sich auf dem Gelände des Bundeswehrkrankenhauses Ulm. Seit 2. November 1971 ist dort ein Rettungshubschrauber stationiert. Die ADAC-Luftrettung betreibt den Rettungsdienst seit 2003 und stellt Helikopter und Piloten. 2017 flog der Ulmer Rettungshubschrauber nach Angaben von Sprecher Jochen Oesterle 1629 Einsätze.

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