Kulturhallen Christian Grupp wird neuer Roxy-Chef

Der neue Roxy-Geschäftsführer Christian Grupp ist ein Wirtschaftsmathematiker.
Der neue Roxy-Geschäftsführer Christian Grupp ist ein Wirtschaftsmathematiker. © Foto: Roxy
Ulm / Helmut Pusch 13.07.2018
Das Roxy in Ulm hat eine neue Leitung: Die Gesellschafter haben Christian Grupp zum Geschäftsführer des soziokulturellen Zentrums bestellt.

Das Roxy bekommt eine neue Leitung. Am Donnerstagabend entschied sich die Gesellschafterversammlung der Roxy gGmbH für Christian Grupp als künftigen Geschäftsführer der Kulturhallen. Die Neubesetzung war nötig geworden, weil Laurence Nagel, die acht Jahre lang das Roxy geleitet hatte, auf eigenen Wunsch das soziokulturelle Zentrum zum Ende der Saison verlässt.

Christian Grupp wurde 1978 in Überlingen geboren und wuchs am Bodensee und in Balingen auf. Nach seinem Zivildienst in Tübingen verbrachte er ein Auslandsjahr in London, bevor er 1999 nach Ulm kam, um Wirtschaftsmathematik zu studieren. Nach seinem Abschluss als  Dipl. math. oec. arbeitete er bei einer internationalen Unternehmensberatung für Finanzdienstleister, zuletzt als Senior Manager in unter anderem in Wien, Warschau, Moskau, Kiew und Pristina.

Grupps Lebensmittelpunkt ist jedoch seit 1999 Ulm. Er ist seit 2001 Mitglied im „Theater in der Bastion“, arbeitet dort seit 2016 auch im Vorstand mit. Christian Grupp ist seit seiner Jugend begeisterter Musikfan, Theatergänger und Hobbymusiker. Er tritt seine Tätigkeit zur neuen Spielzeit im September an.

Doppelspitze mit Mutschler

Mit Grupp, der für die Finanzen und die „Außenpolitik“ des Roxy zuständig sein soll, wurde nur die eine Hälfte des Leitungsteams neu besetzt. Fürs Programm zeichnet weiterhin Michael Mutschler verantwortlich, der sich schon seit mehreren Jahre die Verantwortung mit Laurence Nagel geteilt hatte.

Zum Leitungsteam hatte auch Sarah Thiele-Neff gehört, die aber nach der Geburt ihres zweiten Kindes ausgeschieden ist. Ohne Sarah Thieel-Neff hätte Laurence Nagel ihre halbe Stelle auf mindestens 75 Prozent aufstocken müssen. „Das schaffe ich aber in meiner derzeitigen Situation nicht“, hatte die zweifache Mutter im Frühjahr ihre Kündigung begründet.

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