Ulm CDU will Runden Tisch zur Schulentwicklung

Ulm / SWP 02.08.2013

Die CDU Fraktion fordert in einem Antrag die Einrichtung eines Runden Tischs zur regionalen Schulentwicklung. Der zu erwartende Schülerrückgang bis 2020 sowie die Auswirkungen der Aufhebung der verbindlichen Grundschulempfehlung machten es dringend notwendig, eine regionale Schulentwicklung für Ulm zu initiieren, schreiben Barbara Münch und Dr. Thomas Kienle an den OB. Insbesondere im ländlichen Bereich sei damit zu rechnen, dass sich kleinere Schulen nicht mehr halten können. Aber auch in Ulm seien einzelne Schulen von der Schließung bedroht. Deshalb sollten sich Politik und Stadtverwaltung mit geschäftsführenden Schulleitern, Elternvertretern und Vertretern des Staatlichen Schulamts mit der Frage befassen, wie die Schullandschaft in Ulm im Jahr 2020 aussehen soll.

Als Fragestellungen für einen Runden Tisch listet die CDU unter anderem auf: Wie soll das Profil der Schullandschaft aussehen? Welche Standorte sind auch mit Blick auf Investitionen zu erhalten? Wie können ausreichend Räume für die Schularten zur Verfügung gestellt werden, die steigende Schülerzahlen haben? Welche Auswirkungen haben Veränderungen in der Schullandschaft für die beruflichen Schulen? Können Schulverbünde einen Standort sichern? Welche Bedeutung haben Kooperationen mit außerschulischen Einrichtungen beim Erhalt eines Standortes?