Bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr tritt Ronja Kemmer als Kandidatin der CDU für den Wahlkreis Alb-Donau/Ulm an. Die Mitglieder des Kreisverbands Alb-Donau/Ulm nominierten die 31-jährige Erbacherin am Freitagabend in Allmendingen mit 170 der 196 abgegebenen Stimmen. Das entspricht 89 Prozent. Es gab keinen Gegenkandidaten.
In ihrer Vorstellungsrede vor den knapp 200 CDU-Mitgliedern in der Festhalle sagte Kemmer, dass es in Zukunft vor allem um die Bewältigung der Corona-Krise und deren Folgen gehen werde. Wichtig sei, die Wirtschaft und die Situation der Kommunen zu stabilisieren, die Rahmenbedingungen für Familien weiter zu verbessern und verstärkt in die Infrastruktur zu investieren.

Ronja Kemmer seit 2014 im Bundestag

Ronja Kemmer war 2014 erstmals als Nachrückerin in den Bundestag eingezogen, bei der Wahl im Jahr 2017 errang sie mit 42,7 Prozent der Stimmen das Direktmandat für den Wahlkreis 291. In den vergangenen fünfeinhalb Jahren in Berlin habe sie viele Erfahrungen gesammelt und viel für ihren Wahlkreis erreicht, etwa im Hinblick auf die Ulmer Wissenschaftsstadt und den Ausbau des Breitbandnetzes im Alb-Donau-Kreis.
„Der Wahlkampf im Doppelwahljahr 2021 wird kein Spaziergang“, sagte die 31-Jährige am Freitag. Geschlossenheit innerhalb der Union sei dafür unerlässlich. Sie persönlich werde alles geben, dass es ein erfolgreiches Jahr für die CDU werde.