Die Polizei hat in Ulm am Dienstag Verkehrskontrollen durchgeführt. Zwischen 17.30 und 19.30 Uhr überprüfte sie im Berliner Ring, ob sich Fahrer an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h hielten. Dabei stellten die Beamten fest, dass sieben Autofahrer zu schnell waren.

Geldstrafen und einmonatiges Fahrverbot nach Kontrolle in Ulm

Fünf Fahrer fuhren zwischen 107 und 115 km/h und waren damit deutlich zu schnell. Eine 34-jährige Frau war sogar mit 125 km/h und ein 57-jähriger Mann mit 122 km/h unterwegs. Auf alle kommen nun neben einer Geldstrafe ein einmonatiges Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg zu. Denn seit 28.04.2020 gilt bundesweit der neue Bußgeldkatalog. Bei Verstößen im Straßenverkehr drohen höhere Bußgelder und Strafen als zuvor. Wer innerorts 21 km/h zu schnell fährt, muss seinen Führerschein für einen Monat abgeben und bekommt einen Punkt.

Polizeikontrolle: Autofahrer mit Handy am Steuer

Nicht nur in Ulm, sondern auch in den verschiedenen Landkreisen ihres Zuständigkeitsbereichs führte die Polizei Kontrollen durch. In Süßen, im Landkreis Göppingen, waren sieben Autofahrer deutlich zu schnell unterwegs. Darüber hinaus stoppte die Polizei in Biberach, Göppingen, Ulm, Uhingen und Dietenheim Autofahrer, weil sie während der Fahrt ihre Handys benutzt hatten. Auch diese Fahrer müssen nun mit einem Bußgeld rechnen.