Öffentlicher Dienst Gewerkschaft: Streik in Ulm nach Kundgebung beendet

Der Streik am Dienstag im öffentlichen Dienst war deutlich zu spüren. Nach der Kundgebung am Mittag erklärte die Gewerkschaft den Warnstreik für beendet.
Der Streik am Dienstag im öffentlichen Dienst war deutlich zu spüren. Nach der Kundgebung am Mittag erklärte die Gewerkschaft den Warnstreik für beendet. © Foto: Tobias Herrmann
Ulm / swp 20.03.2018
Verdi erklärt den Streik im öffentlichen Dienst am Dienstag in Ulm und Neu-Ulm für beendet. Alle Infos gibt es hier...

Auch Ulm war vom Streik im öffentlichen Dienst betroffen. Beim Warnstreik legten unter anderem Mitarbeiter der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU) und der Entsorgungsbetriebe Ulm (EBU) ihre Arbeit nieder. Mülltonnen blieben ungeleert. Und bis 13 Uhr waren kaum Busse und keine Straßenbahn unterwegs - das traf vor allem Schüler und Pendler.
Die Streikenden zogen mit einem Demo-Marsch vom Betriebsgelände durch die Stadt zu einer Kundgebung im Weinhof. Im Anschluss daran erklärte die Gewerkschaft den Warnstreik für beendet. Wir haben die Streikenden mit der Kamera begleitet.

Streik Seit 4 Uhr am Dienstagmorgen ist im Öffentlichen Dienst in Ulm gestreikt worden und viele Busse und alle Straßenbahn der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU) blieben im Depot.

Ende des Streiks Nach der Kundgebung im Anschluss an den Demo-Marsch durch Ulm, erklärte die Gewerkschaft um 12.50 Uhr den Warnstreik am Dienstag für beendet.
Laut SWU normalisiere sich der Verkehr auf den SWU-Linien und gegen 14 Uhr sollen alle Linien wieder nach Fahrplan fahren können.
Weiter bedanken sich die Stadtwerke bei ihren Fahrgästen für die gezeigte Geduld. Vorkommnisse wurden keine gemeldet.

Maria Winkler, Geschäftsführerin des Verdi-Bezirk Ostwürttemberg-Ulm zieht ein erstes Fazit: „Die hohe Beteiligung am ersten Warnstreik hat uns selbst überrascht.“ Am Mittwoch wird die Warnstreikwelle in Heidenheim ankommen.

Verdi-Chefin Maria Winkler zu den Hintergründen und Forderungen der Streikenden:

Demo Um 12 Uhr ist ein Demo-Marsch von der Käsbohrerstraße zum Weinhof geplant. Dort findet eine Kundgebung statt.

Noch bevor es für die Streikenden los ging, kamen viele zum Essen in der Kantine des SWU zusammen.

Pünktlich brachen die Streikenden auf und machten sich lautstark auf den Weg durch die Stadt zur Kundgebung.

Im Weinhof warten die rund 250 Streikenden auf die Ansprache von Verdi-Chefin Maria Winkler.

Kaum freie Plätze Die vielen Schüler und Berufspendler müssen sich die Plätze in den wenigen Bussen, die nicht von der SWU betrieben werden, teilen.

Echtzeit-Info Fahrgäste werden gebeten sich unter echtzeit.swu.de zu informieren, ob und wann die gewünschte Haltestelle bedient wird.

Verkehr Entsprechend hoch ist das Verkehrsaufkommen, da viele mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs in die Stadt sind.

Ebenfalls staute es sich in den Morgenstunden außergewöhnlich stark auf der Bundesstraße 311 von Erbach aus in Richtung Ulm.

Alternativen Da zahlreiche Fahrten des ÖPNVs am Dienstag in Ulm ausfallen, zeigen wir Ihnen hier mögliche Alternativen, damit Sie sicher und pünktlich ihr Ziel erreichen:

Nicht nur Ulm ist betroffen - Die Warnstreiks legen den Nahverkehr gleich in mehreren Bundesländern lahm:

Info zum Streik Weitere Infos zum heutigen Warnstreik im öffentlichen Dienst folgen.

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