Raus aus den Schubladen!, lautet die Forderung auf einer der Fahnen, die derzeit nicht nur aus vielen Privatwohnungen in Ulm hängen, sondern auch an den städtischen Masten angebracht sind. Dort wehen sie noch bis Ende kommender Woche.

Der Anlass: Vor hundert Jahren, am 19. Januar 1919, hatten Frauen in Deutschland erstmals wählen und sich auch selbst zur Wahl stellen dürfen. Das wollte ein Kreis von Ulmerinnen um die Ernährungsberaterin Daniela Kluthe-Neis und die Architektin Anja Stemshorn mit einer Aktion feiern: Sie hatten im Herbst die Motive von Künstlerinnen und Künstlern aus der Region gestalten und die Fahnen drucken lassen. Ein Ziel von Kluthe-Neis: ein „guter städtischer Farbeffekt“.

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