Brennholz ist wieder in. So nimmt die Zahl der damit befeuerten Heizungen auf dem Land genauso zu wie in städtischen Wohngebieten. Aber: Holzscheite können giftige Gase, Ruße und vor allem Feinstaub ausstoßen, kritisiert Christian Killius in seiner Funktion als Vorsitzender des BUND-Kreisverbands Alb-Donau. Zumal es lange Übergangsfristen gebe bis zur tatsächlichen Stilllegung veralteter Anlagen oder deren Nachrüstung etwa mit Hilfe von Filtern. „Deshalb muss der Anspruch auf saubere Luft mehr zählen als die Behaglichkeit eines knisternden Kaminfeuers.“ Von „Stinkern“ geplagte Anwohner sollten mit diesen Nachbarn reden – oder den Bezirksschornsteinfeger ansprechen.