Entsorgung Bürger müssen zahlen, wenn sie Fallobst anliefern

Ulm / cst 08.09.2018

Eine Ausnahme, dass Bürger Fallobst ohne Mengenbegrenzung kostenlos auf dem Recyclinghof Grimmelfingen abliefern dürfen, das hält Oberbürgermeister Gunter Czisch „aus abfallwirtschaftlicher Sicht nicht für sinnvoll“. 10 Euro seien moderat, antwortet er auf einen Antrag von FWG-Stadtrat Gerhard Bühler, der dies angesichts der reichlich tragenden Obstbäume in Gärten und auf Streuobstwiesen gefordert hatte. Die Argumente von Czisch: Bei einer kostenlosen Annahme des Fallobstes müssten diejenigen, die ihr Fallobst als Lebensmittel verwenden oder im Garten kompostieren sowie diejenigen, die keine Obstbäume besitzen, die Entsorgungskosten mittragen, die wiederum die Stadt für die Verwertung des gesamten angelieferten Fallobstes zahlen müsste.

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