Türkei Mesale Tolu: Botschaft aus dem Gefängnis

Eine Demo für Mesale Tolu in Ulm.
Eine Demo für Mesale Tolu in Ulm. © Foto: Matthias Kessler
Ulm/Istanbul / cmy 09.08.2017
Mesale Tolu meldet sich zu Wort und bedankt sich für die Solidarität.

Über ihre türkische Anwältin hat die seit Ende April in Istanbul inhaftierte Neu-Ulmer Journalistin Mesale Tolu der Öffentlichkeit eine Nachricht zukommen lassen. „Wir haben sie gestern per WhatsApp erhalten“, sagt Baki Selcuk, Sprecher des Solidaritätskreises. Tolu schreibt, dass sie ihren ehemaligen Lehrern vom Anna-Essinger-Gymnasium (sie hatten ein Solidaritätsschreiben verfasst, Anm. d. Red.) sowie ihren Freunden und den Abgeordneten zutiefst danke. „Sie haben mich in dieser Zeit nicht  allein gelassen.“ Von überall her erhalte sie Solidaritätsbriefe, sogar aus Japan und Kanada.  „Euer Wille und eure Kraft geben mir Kraft und Hoffnung“, so die 33-Jährige weiter. Sie glaube fest daran, „dass es bald sonnige Tage für uns geben wird“.

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