Ulm/Region Biber: BUND setzt auf Randstreifen

SWP 31.12.2013
Beim Thema Biber in der Region setzt der BUND auf Gewässerrandstreifen: 90 Prozent aller Konflikte erledigten sich wohl von selbst, wenn die Randstreifen entlang der Gewässer so extensiv genutzt würden, wie dies gesetzlich angedacht sei und von den Naturschutzverbänden seit Jahren gefordert werde.

Biber hielten sich vorrangig in Gewässernähe auf, sagte Frohmüller und fordert Kommunen und Behörden dazu auf, Ausgleichsflächen für Eingriffe aller Art an die Gewässer zu legen und sicherzustellen, dass die Ränder extensiv genutzt werden. Große Hoffnung setzt der BUND auf Neuerungen im Wassergesetz, die von 2014 an gelten. So sei auf fünf Meter Breite ab Böschungsoberkante der Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln verboten, ab 2019 auch die Ackernutzung.