571 000 Gäste haben im Jahr 2018 das Erlebnisbad, das Freibad oder die Eislaufanlage besucht, also alle Freizeitanlagen, die zum Donaubad zählen. Das sind 70 000 Besucher mehr als im Vorjahr oder ein Plus von 14 Prozent. Das teilt die Stadt Ulm mit, die gemeinsam mit der Stadt Neu-Ulm Betreiber der „Donaubad Freizeitanlagen GmbH“ ist.

Die Wende sei geschafft, kommentieren die beiden Geschäftsführer, Sabine Gauß und Jochen Weis, in der Mitteilung der Stadt das positive Ergebnis. Das Image der gesamten Anlage, das durch die Querelen mit dem vorherigen Betreiber Interspa in den Jahren vor der Übernahme stark gelitten habe, sei inzwischen wieder deutlich besser. „Hier zahlen sich unsere Investitionen in Personal, Technik und Ausstattung doppelt aus“, betonen beide.

Natürlich habe auch der Supersommer dazu beigetragen, dass derart viele Besucher ins Bad kamen, teilt die Stadt Ulm weiter mit. Waren es 2017 noch 78 000 Badegäste, wurde im vergangenen Jahr die 100 000er-Marke nur knapp verfehlt (plus 26 Prozent). In allen Bereichen gab es teils deutliche Zuwächse: 13 Prozent mehr Besucher im Erlebnisbad, 2 Prozent im Saunabereich, 20 Prozent in der Eislaufanlage.

Im Mai 1959 eröffnet

Für dieses Jahr geben sich die beiden Donaubad-Geschäftsführer optimistisch: „Die Messlatte für 2019 liegt hoch. Aber die Voraussetzungen für ein weiteres gutes Donaubad-Jahr sind gut.“

Zusätzlichen Rückenwind erwarte man sich von dem Festtag, der 2019 begangen werden wird: Im Mai 1959 wurde das Freibad in Neu-Ulm nämlich erstmals eröffnet. Somit begeht das Donaubad in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag. Das soll zum Anlass genommen werden, um mit diversen Aktionen die bewegte Geschichte des Donaubades angemessen zu feiern. Schließlich hieß das mal Atlantis, später dann Wonnemar, seit 2016 wieder Donaubad, nachdem die beiden Städte das Bad übernommen hatten und es seitdem betreiben.