Ulm Besserer Schutz für kleine Mitfahrer

Eine Crash-Anlage zeigte Besuchern, was passiert, wenn ein Kind bei einem Unfall unangeschnallt im Auto sitzt. Selbst "langsame" 15 Stundenkilometer reichen dabei schon aus, dass das Kind aus dem Sitz fliegt. Foto: Matthias Kessler
Eine Crash-Anlage zeigte Besuchern, was passiert, wenn ein Kind bei einem Unfall unangeschnallt im Auto sitzt. Selbst "langsame" 15 Stundenkilometer reichen dabei schon aus, dass das Kind aus dem Sitz fliegt. Foto: Matthias Kessler
Ulm / LB, AK 29.09.2012

Rund ein Drittel aller verunglückten Kinder unter 15 Jahren sind als Mitfahrer im Auto unterwegs. Noch höher ist der Anteil bei Kindern unter sechs Jahren. Aus diesem Grund hat der ADAC in Zusammenarbeit mit der Ulmer Firma Britax Römer einen Aktionstag für Kindersicherheit in der Fußgängerzone veranstaltet. Passanten begutachteten verschiedene Kindersitz-Modelle. Besonderer Anziehungspunkt war eine mobile Crash-Anlage, bei der ein Autoaufprall mit Kindersitz bei einer Geschwindigkeit von 15 Stundenkilometer simuliert wurde - mit drastischen Folgen für ein vermeintliches Kind ohne Gurt.

Laut gesetzlicher Vorschrift müssen Kinder bis 1,50 Meter Körpergröße oder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr während einer Autofahrt in einem Kindersitz fahren. Typische Fehler wie ein falscher Sitz für das Auto führen oft zu unnötigen und vermeidbaren Unglücken.