Ulm/Neu-Ulm Tag des offenen Denkmals: Aktionen in der Region

Hinein in die ewig langen Gänge der Festung.
Hinein in die ewig langen Gänge der Festung. © Foto: Erich Püschel
Ulm/Neu-Ulm / cst, swp 06.09.2018

Das Motto des Tags des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September, von 10 bis 17 Uhr lautet „Entdecken, was uns verbindet“. Insgesamt stehen allein in Ulm elf Besichtigungsangebote auf dem Programm, alle Führungen sind kostenlos, teilt die Stadt mit. Auch in Neu-Ulm sowie im gesamten Alb-Donau-Kreis öffnen zahlreiche Denkmäler ihre Tore.

Hier eine Übersicht:

Ulm

Bundesfestung

Hier geht es schon am Samstag, 8. September, los. Der Förderkreis Bundesfestung Ulm veranstaltet im Nebenwerk des Fort Oberer Eselsberg die „Nacht des offenen Denkmals“. Die Besucher können die Anlage bei Kerzenlicht zwischen 19 und 23 Uhr auf eigene Faust oder bei Führungen erkunden.

Ehemalige Dreikönigskirche

Geöffnet von 11 bis 12.30 Uhr, eine Führung durch den ehemaligen Chor gibt es um 11 Uhr.

Ehemaliges Offizierskasino

Bis zum 2. Weltkrieg diente die Jugendstilvilla als Kasino für die Wehrmacht. In den 1960er-Jahren wurde es als Hotel genutzt, später dann an eine Privatperson verkauft. 2015 wurde es von der Familie Streidt erworben, renoviert und zu einem Bestattungshaus umgebaut.

Besucher können sich das Kasino von 10 bis 17 Uhr anschauen.

Fort Oberer Eselsberg

Hier geht es bereits am Samstagabend los, bei der „Nacht des offenen Denkmals“. Bei Kerzenlicht können sich die Besucher von 19 Uhr bis 23 Uhr die Anlage auf eigene Faust oder bei Führungen erkunden.

Am Sonntag hat das Fort von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen gibt es nach Bedarf. Weitere Infos auf der Homepage.

KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg

Das Fort Oberer Kuhberg ist Teil der Bundesfestung. Von 1933 bis 1935 war darin das württembergische Landes-Konzentrationslager eingerichtet. Zu besichtigen sind die Räume der ehemaligen KZ-Kommandantur, die unterirdischen Häftlingsräume und ausgewählte Ausstellungsobjekte.

Geöffnet ist von 12 Uhr bis 17 Uhr, Führungen gibt es um 12.30 und 14.30 Uhr.

Kiechelhaus im Museum Ulm

Im ehemaligen Patrizierhaus, das um 1600 in ein Kaufmannshaus umgewandelt und im Stil der Renaissance ausgestattet wurde, sind heute Werke vom Spätmittelalter bis zum Barock der Stadtgeschichte zu sehen.

Führungen gibt es am Tag des offenen Denkmals nach Bedarf zwischen 11 Uhr und 15 Uhr. Geöffnet ist von 11 Uhr bis 17 Uhr, Sonderausstellungen sind mit dem regulären Eintritt zugänglich.

Ulmer Münster

Natürlich darf das Ulmer Münster am Tag des offenen Denkmals nicht fehlen. Es werden Führungen über die Dächer, in den Keller und im Kirchenraum je nach Bedarf angeboten. Öffnungszeiten: 13 Uhr bis 18 Uhr.

Reduit der Oberen Donaubastion, Donauschwäbisches Zentralmuseum

Von 11 bis 17 Uhr geöffnet, eine Führung durch das Festungsgebäude gibt es um 11 Uhr, um 14 Uhr wird durch die Ausstellung „Schöne Neue Welt“ geführt.

Reichenauer Hof mit Minnesängersaal

Das Staatliche Hochbauamt, das im Reichenauer Hof untergebracht ist, hat sich für die Jüngsten etwas Besonderes einfallen lassen: Kinder ab sechs Jahren können ab 15 Uhr an einer speziellen Führung durch den Minnesängersaal teilnehmen, für die man allerdings eine Taschenlampe braucht.

Die Fresken in dem Saal entstanden 1370/80 und gelten als die älteste erhaltene gotische Wandmalerei Ulms. In den beiden Gewölbefeldern sieht man Wappenmedaillons mit Löwen und Adlern. Baugeschichtliche Führungen für Erwachsene gibt es um 11 Uhr, 13 Uhr und 17 Uhr.

Reichsstädtischer Salzstadel

Seit 1991 ist im dreigeschossigen Speicherbau das Museum der Brotkultur untergebracht. Führungen gibt es von 12 Uhr bis 16 Uhr nach Bedarf durch die Mitarbeiter des Museums. Die oberen Dachgeschosse mit ihrer Holzkonstruktion sind sonst nicht zugänglich.

Stadtspaziergang Ulmer Brückenbauwerke

Sehr gut passt das Motto „Entdecken, was uns verbindet“ zur Brückenführung: Gerhard Fraidel, gebürtiger Ulmer und als Leiter der städtischen Abteilung Verkehrsinfrastruktur auch für die Brücken zuständig, führt unter anderem zur ältesten Ulmer Brücke, der Häusles-Brücke von 1316. Anmeldungen zur Führung bitte an: VGV-VI@ulm.de

Stadt und Landkreis Neu-Ulm

Evangelisch-lutherische Kirche St. Jakob in Burlafingen

Die im Jahr 1820 erbaute Kirche kann von 10 bis 12 Uhr besichtigt werden. Anmeldung zu Führungen unter Tel. (0731) 71 06 82 oder per E-Mail: katja.baumann@elkb.de

Prämonstratenser-Kloster Roggenburg

Führungen durch das Kloster und die Klosterkirche beginnen um 11, 14, 15 und 16 Uhr. Um 15 Uhr steht auch eine Führung durch den Klostergarten auf dem Programm. Um 14.30 Uhr kann man Orgelspiel auf der „Großen Roggenburgerin“ in der Klosterkirche lauschen. Zwischen 11 und 17 Uhr bleibt zudem Zeit für einen Rundgang durch das Klostermuseum mit seinen Gold- und Silberschätzen.

Pfarrkirche St. Johann Baptist in Straße

Von 11 Uhr bis 17 Uhr wird die Pfarrkirche St. Johann Baptist geöffnet sein. Um 11.15 Uhr und um 14 Uhr bietet Klara Aubele eine Führung durch die Kirche an. Anschließend reicht der Pfarrgemeinderat im Johanneshaus Kaffee und Kuchen.

Alb-Donau-Kreis

Sankt-Franziskus-Kirche in Erbach-Ersingen

Die Kirche, die aus dem 15. Jahrhundert stammt und im Jahr 1766 barockisiert, hat von 13 UHr bis 17 Uhr besichtigt werden. Um 16 Uhr gibt es eine Führung.

Pfarrkirche Sankt Michael in Hüttisheim

Von 14 bis 17 Uhr hat diese Kirche geöffnet. Sie wurde von 1913 bis 1920 im Neorenaissance-Stil gebaut. Die original erhaltene Innenausstattung ist neu restauriert. Führungen gibt es um 14 und um 15.30 Uhr.

Sankt Martinskapelle in Munderkingen

Die Kapelle wurde erstmals Anfang des 14. Jahrhunderts urkundlich erwähnt. Führungen in der Kapelle, die am Sonntag offiziell eröffnet wird, gibt es um 14.30 Uhr und 16 Uhr. Geöffnet für Besucher ist sie am 9. September von 14 bis 17 Uhr.

Kanzleibau in Oberdischingen

Zwischen 11 und 17 Uhr ist der historische Kanzleibau geöffnet, in dem auch das Rathaus beheimatet ist. Der Bau stammt aus dem Jahre 1767. Dort ist auch eine Dokumentation über den Ersten Weltkrieg zu sehen.

Stellwerk 1 in Schelklingen

Dieses Technikdenkmal wurde 1901 errichtet und war bis 1992 in Betrieb. Es kann in der Zeit von 9 bis 16 Uhr besichtigt werden.

Pumpwerk in Schelklingen-Teuringshofen

Von 13 Uhr bis 17 Uhr finden bei Bedarf Führungen durch das historische Pumpwerk der Albwasserversorgung statt.

St.-Stephanus-Kirche in Westerheim

Von 11 Uhr bis 17 Uhr hat die Kirche ihre Tore für Besucher geöffnet. Führungen gibt es um 14 und 16 Uhr.

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