Ulm Baustellenmarketing: Zaun in der Ulmer Fußgängerzone

In der Hirschstraße gehen Passanten am Bauzaun vorbei. Und City-Manager Henning Krone schaut durchs Guckloch ausnahmsweise raus.
In der Hirschstraße gehen Passanten am Bauzaun vorbei. Und City-Manager Henning Krone schaut durchs Guckloch ausnahmsweise raus. © Foto: Matthias Kessler
Ulm / jr 04.09.2013
Dass Ulm und Neu-Ulm unter Baustellen stöhnen und ächzen, ist ja keine wirklich neue Feststellung. An der Baustelle Ecke Hirschstraße/Pfauengasse mitten in der City wird jetzt mit einem Zeichen des guten Willens versucht, die Situation atmosphärisch etwas zu entschärfen. Das nennt sich heutzutage Baustellenmarketing.

Im Zuge dessen wird gerade ein schicker Bauzaun aufgestellt, der mit seiner Gestaltung einerseits anliegenden Geschäften und andererseits neugierigen Passanten entgegenkommen soll, wie City-Manager Henning Krone sagt. Das Projekt unter Regie des City-Marketings kommt dank des zahlenden Bauherrn und einer Idee von Axel Nething vom ausführenden Büro Nething Generalplaner zustande. So sind auf dem Bauzaun nun seinerseits Passanten abgebildet, die Tüten der umliegenden und von der Baustelle besonders betroffenen Geschäfte tragen, während Gucklöcher einladen, den Fortgang der Dinge in der Baugrube selbst zu verfolgen. Das Bauvorhaben liege übrigens „super im Zeitplan“, berichtet Krone. Zum Weihnachtsgeschäft wird die Baustelle entsprechend neu dekoriert. Ein Jahr später dann soll das neue Wohn- und Geschäftshaus samt einem Schuhladen längst bezogen sein.