Am Dienstagabend hat Baubürgermeister Tim von Winning verkündet, dass die einseitige Sperrung der Friedrich-Ebert-Straße vor dem Hauptbahnhof noch mindestens bis 2022 bleiben wird. Im Netz werden nun empörte Stimmen laut.

„Ulm wird langsam echt zur Lachnummer“, schreibt etwa ein User. Andere vergleichen die Situation gar mit dem Bau-Flop des Berliner Flughafens. „Man könnte fast meinen, wir bauen hier einen Flughafen“, spottet ein Nutzer auf Facebook, ein anderer kommentiert ein simples „#BER“.

Ebenfalls ein zentraler Kritikpunkt: Der Einzelhandel in der Innenstadt, der unter der Straßensperrung leide. Eine Userin schreibt zynisch: „Hmm, komisch warum wohl die ganzen Geschäfte in der Stadt und im Blautal-Center schließen... Da siegt wohl der Onlinemarkt.“ Man könne fast meinen, der Einzelhandel solle kaputt gemacht werden, so eine weitere Stimme.

Bei so viel angestauter Wut sollten sich die Bauherren lieber beeilen - immerhin wurde bereits von DING bekanntgegeben, dass Einzelfahrscheine Anfang 2020 um 10 Prozent teurer werden sollen.

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