Ulm Baubeginn für neue Reha-Einrichtung im Dichterviertel

Grundsteinlegung für das neue Gebäude des RehaVereins in Ulm. (von links) OB Ivo Gönner; Heiner Schrottenbaum; Christian Bried
Grundsteinlegung für das neue Gebäude des RehaVereins in Ulm. (von links) OB Ivo Gönner; Heiner Schrottenbaum; Christian Bried © Foto: Matthias Kessler
Ulm / LISA-MARIA SPORRER 22.09.2015
Fünf Millionen Euro steckt die Hospitalstiftung in ein neues Gebäude für den Reha-Verein. Ziel bei der Auswahl des Standorts sei gewesen, mittendrin zu sein, hieß es bei der Grundsteinlegung im Dichterviertel.

Noch Anfang des Jahres diente das Grundstück in der Hauffstraße als Parkplatz. Mittlerweile ist dort eine Baugrube ausgehoben. „Jetzt wird endlich mal gebaut“, sagte Heiner Schrottenbaum anlässlich der Grundsteinlegung für eine neue Einrichtung. Denn nicht zum ersten Mal muss ein Standort des Reha-Vereins für soziale Psychiatrie Donau-Alb geplanten Sanierungsarbeiten weichen. „Wir brauchen ein anderes System unserer Wohneinheiten, mit mehr Hilfe und mehr Platz zum Leben“, sagte der Geschäftsführer des Vereins.

So soll, mit der städtischen Projektentwicklungsgesellschaft PEG Ulm als Bauherr, bis Anfang 2017 in der Hauffstraße eine sozialpsychiatrische Einrichtung entstehen, die 30 Rehabilitanden Platz bieten soll. Dort können dann Erwachsene, die an einer meist langjährigen psychischen Erkrankung leiden, verschiedene Angebote in den Bereichen Wohnen, Arbeit, Gesundheit und Freizeit nutzen, um neue Lebensperspektiven zu entwickeln. Die bisherige Einrichtung in der Mörikestraße, die aus sieben Wohneinheiten mit 44 Personen besteht, muss im Zuge der laufenden Sanierung des Dichterviertels aufgegeben werden.

Eine weitere Einrichtung für 14 Personen soll auch in der Zeitblomstraße entstehen, in dem neu zu bauenden Gebäude, in dem vor ihrem Umzug in die Neutorstraße die ambulanten Sozialpsychologischen Dienste waren; konkrete Baumaßnahmen an diesem zweiten Standort gebe es aber noch nicht, sagte Schrottenbaum. Jedenfalls solle die Einrichtung in der Zeitblomstraße zeitgleich mit der in der Hauffstraße fertig gestellt werden, damit alle 44 Personen aus der Mörikestraße einen Platz bekommen.

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