Wo tummeln sich Prima Ballerina, Rettungsschwimmer, Holla die Waldfee und Meerjungfrau zusammen? Auf der Smoothie-Karte im Fruchtrausch. Allein für den frisch gepressten Ingwersaft kommen 30 bis 50 Ingwerknollen in den Entsafter – die Menge, die an einem Fruchtrauschtag ausgeschenkt wird. Zum Beispiel in einem „Ingwer Shot“. „Den trinken die Leute, wenn sie merken, dass eine Erkältung kommt oder zur Vorbeugung. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal erkältet war“, sagt Tala Nassrollah.

Sie betreibt zusammen mit ihrem Bruder Ahmad den Fruchtrausch im Schatten des Ulmer Münsters. Es ist junges, gesundes Gastronomie-Konzept, wie schon die Glastheken mit viel Obst und Gemüse zeigen: „Die Vorbereitung ist alles“, verweist Tala auf das morgendliche Kleinschneiden, damit später zügig die Bestellungen vorangehen. Schälen, schnibbeln, mixen, pürieren: Da dreht sich einiges in der Saftküche.

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Fruchtrausch: Smoothies, Sandwiches, Suppen

Ganz wichtig dabei: „Vieles ergäbe alleine nur Mus. Es muss immer etwas Flüssiges dazu, damit es trinkbar wird“, erklärt Tala. Zum Beispiel frisch gepresste Säfte wie Orangen- und Apfelsaft, die die Basis für Smoothies mit Gemüse und Obst geben.

Vielfältig sind auch die Kombimöglichkeiten bei den Müslis. Sandwiches und Suppen kommen beim jungen Publikum vor allem im Sparmenü an. Natürlich gibt es im Fruchtrausch auch süße Sünden: Snickers- oder Nutella-Shakes zum Beispiel. „Das ist gesund für die Seele“, ist Tala überzeugt. Erfrischend nach etwas Herzhaftem ist ein Frozen Joghurt.

Sind Smoothie-Fans: Spatzen-Abwehrchef Johannes Reichert und Vanessa Fülle, die in diesem Jahr zur „Miss Schwaben“ gekürt wurde.
© Foto: Fruchtrausch

Im Sommer gibt es Eis im Eisrausch nebenan

Noch kühler wird es im Eisrausch nebenan, wo Eisspezialitäten in fruchtige und besondere Geschmackswelten führen. Ahmad hat sich der Eiskunst verschrieben und arbeitet gerne mit kreativen Ideen – auch Veganer können davon kosten.