Maurizio Reccia und Hariolf Sproll eint die Liebe für Cocktails. Seit 12 Jahren servieren die Gastronomen Klassiker und Eigenkreationen in der Bar „Blaupause“ am „Xindeome“-Gebäude.

Schon seit längerem feilt das Duo an einem Konzept für eine Veranstaltungsreihe, bei der experimentelle Cocktails im Vordergrund stehen sollen. „Quasi für alle Neugierigen, die ihren geschmacklichen Horizont erweitern wollen“, sagt Sproll.

Das frühere Ulmer Traditionsrestaurant „Goldener Bock“ wurde in eine Bar verwandelt.
© Foto: Christian Kammer

„Goldener Bock“: Vom Traditionsrestaurant zur hippen Bar

Am kommenden Samstag, 15. Februar, steigt die Premiere. Allerdings nicht in der „Blaupause“, sondern im „Goldenen Bock“. Sproll hat die Räume im Erdgeschoss des früheren Restaurants übernommen und umgebaut, um dort seine Limonaden-Essenzen herzustellen, die er in der „Blaupause“ und in der „Rosebottel“ anbietet. Darüber hinaus finden in der im Art-Déco-Stil eingerichteten Location immer wieder verschiedene Veranstaltungen statt. „Der perfekte Ort für unser Konzept“, betont Reccia.

„Blaupause hat Bock“: Beginn um 20 Uhr

Das Event mit dem Namen „Blaupause hat Bock“ beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos, der Gast bezahlt – wie in einer herkömmlichen Bar – lediglich seine Zeche. Sproll und Reccia bieten drei verschiedene Longdrinks und eine Biersorte an. Zudem gibt es zwei alkoholfreie Cocktails. Die Highlights des Abends sind die fünf alkoholhaltigen Cocktails, die die Gastronomen „mit viel Liebe“ ausgesucht haben.

Eine Kreation nennt sich „Tide“. Hierfür werden Granatapfelsaft sowie eine frisch gepresste Gurken-Essenz vereint. Hinzu kommt etwas Zitronensaft für die Säure, Aquavit – ein skandinavischer Kräuterschnaps – und Gin.

Am Samstag gibt es im „Goldenen Bock“ fünf verschiedene experimentelle Cocktails zur Auswahl.
© Foto: Christian Kammer

„Bevor die Gäste probieren, wollen wir ihnen etwas über die Entstehungsgeschichte der Cocktails erzählen und ihnen anschließend erklären, warum die Zutaten miteinander harmonieren“, sagt Sproll. Sein Geschäftspartner Reccia ergänzt: „Wenn die Veranstaltung gut angenommen wird, findet sie monatlich statt. Wir hoffen, dass Ulm Bock auf experimentelle Cocktails hat.“