Zuletzt bestimmte diese Frage die dritte Sitzung zum Runden Tisch für das Projekt Citybahnhof Ulm, das aber ein anderes Verfahren ist als das für die Sedelhöfe, welches nach europaweitem Wettbewerb keine Bürgerbeteiligung vorsieht. Unstrittig ist die Passage für Fußgänger im Untergeschoss, aber: Wie sieht das Ende aus? Wenn am Dienstag im Stadtentwicklungsausschuss der Bebauungsplan für die Sedelhöfe aufgestellt wird, wird es sicher wieder darum gehen.

Für den Citybahnhof gibt es noch andere Fragen zu klären, etwa die des Haltestellenbaus auf dem Bahnhofplatz. Vorgesehen sind zwei 120 Meter lange Bussteige. „Das ist klarer und bequemlicher“, sagt Stadtplaner Volker Jescheck. Dagegen steht die Idee einer Durchquerung der Bahnsteige für mehr Freiraum der Wege, was die Anzahl auf vier Bahnsteige erhöhen würde – mit entsprechendem Ausbau des Zugangs aus der Passage. Ein weiterer Vorschlag ist ein zusätzlich mittiger Zugang zum Bahnsteig von beiden Seiten her. Jescheck präferiert die städtebaulich großzügigere Lösung.

Im weiteren Verfahren steht am 9. Juli im Gemeinderat die Auslobung eines Wettbewerbs für die Bahnhofplatzgestaltung an – ohne Parkgarage, die südlich der Passage entsteht. Im Frühjahr 2014 soll das Ergebnis vorliegen – noch vor der Kommunalwahl im Mai also. Zunächst war geplant, mit dem Zugang zum Bahnhof von Westen her und der Passage unter den Gleisen anzufangen, dafür gibt es jetzt eine eigenen Wettbewerb, denn: „Bis zum Ende des Jahrzehnts bekommen wir die Gleisflächen dort nicht.“