Die gute Nachricht: Nach sechs Wochen Schienenersatzverkehr fahren die Züge wieder auf der Bahnstrecke im Abschnitt Ulm – Laupheim-West. Die schlechte Nachricht: Die Bauarbeiten auf und um den Bahnübergang bei Einsingen sind noch nicht abgeschlossen, weshalb die Kreisstraße zwischen Einsingen und Gögglingen voraussichtlich noch bis einschließlich 21. November gesperrt bleibt. Das sagte Uwe Roos, bei der Stadt Bauleiter für die Verkehrsinfrastruktur, auf Anfrage.

Es fehlen noch die Belagsarbeiten und Markierungen

Weil die Bahn im Zuge der Elektrifizierung  mit ihren Anschlussarbeiten wie Verkabelungen in Verzug geraten war, „konnte es mit dem Straßenbau nicht vorangehen“. Dieser war notwendig geworden, um den Bahnübergang an die aktuellen Sicherheitsanforderungen anzupassen. Zugleich wurden die Fahrbahn verlegt und der Geh- und Radweg verbreitert. Es fehlen noch Belagsarbeiten und Markierungen, die Beschilderung musste überplant werden, die Schranke ist nur mobil. Wenn der Verkehr wieder rollt, folgen bis in den Dezember hinein die Restarbeiten wie eine Rampe an der Treppe hin zum Sportgelände (wir berichteten).

Bauherren des 2,7 Millionen Euro teuren Projekts sind die Deutsche Bahn und die Stadt. Bis zum 21. November wird der Verkehr durchs Donautal umgeleitet. Die Zufahrt zum Einsinger Recyclinghof ist weiterhin frei. Fußgänger und Radfahrer können nach wie vor den Bahnübergang passieren.