Am Freitag reichten Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) beim Bund ein entsprechendes Konzept ein, wie das Staatsministerium mitteilte. Mit dem „Sustainable Lithium-Ion Hub“ in Ulm soll eine wettbewerbsfähige industrielle Zellproduktion erforscht und etabliert werden, wie es in der Mitteilung hieß.

Meersburg

Gegen Ulm als Standort ausgesprochen

„Die Aufholjagd gegenüber den asiatischen Herstellern wird uns nur mit exzellenten Konzepten und einer substanziellen Förderung gelingen“, betonte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Das Bundesforschungsministerium hatte sich für Münster und gegen Ulm als Standort einer Batterie-Forschungsfabrik ausgesprochen, was im Südwesten auf heftige Kritik gestoßen war. Ministerin Anja Karliczek (CdU) hatte aber zugesagt, auch andere Standorte weiter zu fördern und in die Gesamtstrategie des Bundes einzubeziehen. Damit nehme man sie nun beim Wort, betonte Hoffmeister-Kraut. Das Projekt hat den Angaben zufolge ein Volumen von 100 Millionen Euro - genau die Summe, die das Land kürzlich als Förderung vom Bund verlangt hatte.

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