Bildung Ausbildung ermöglichen für Lernbehinderte

Feier mit Kuchen: Raz-Chefin Birgit Simon und Absolventin Stephanie Frieden.
Feier mit Kuchen: Raz-Chefin Birgit Simon und Absolventin Stephanie Frieden. © Foto: Volkmar Könneke
Ulm / ate 14.07.2018

„Spuren hinterlassen“ ist das Motto der Feier anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Regionalen Ausbildungszentrums (Raz). Es hat mit der Max-Gutknecht-Schule, einer Beruf- und Sonderberufsschule, den Sitz in der Schillerstraße. In den schuleigenen Räumen wurde das 20-jährige Bestehen gestern gefeiert. Beide Einrichtungen, dessen Träger die Stiftung Liebenau ist, ermöglichen jungen Menschen mit Lernbehinderungen eine Ausbildung, gefördert von der Agentur für Arbeit.

Der Ulmer Oberbürgermeister Gunter Czisch würdigte in seiner Rede den „wertvollen Beitrag“ der Einrichtungen „fürs Zusammenleben in der Stadt“. Für ihn hinterlässt das Raz Spuren, denn es ermöglicht jungen Leuten Teilhabe – in den vergangen 20 Jahren haben um die 1000 junge Leute dort eine Ausbildung oder die Schule absolviert, wie Birgit Simon, Leiterin des Raz, sagte. Roland Groner ist Leiter der Max-Gutknecht-Schule.

Vor 20 Jahren ging es mit 27 Jugendlichen in der Ulmer Gasse los, mittlerweile lernen an beiden Einrichtungen in der Schillerstraße rund 180 Schüler, die wahlweise in Verkauf und Service ausgebildet werden, in Ernährung, Handwerk oder Hauswirtschaft. Manchen gelingt die Ausbildung zur Fachkraft, manchen zum Fachpraktiker. Was zählt: „Die Absolventen finden in der Region gut Arbeit“, sagt Simon.

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