Tiere Auch Pferde bekommen manchmal Bauchschmerzen

Auf dem Sommerhof war ein Teil der Kinderreporter aus Offenhausen. Sie haben vieles über Pferde erfahren.
Auf dem Sommerhof war ein Teil der Kinderreporter aus Offenhausen. Sie haben vieles über Pferde erfahren. © Foto: Kita St. Albert
Ulm / Kiga St. Albert 15.07.2017
Im Ulmer Tiergarten und im Aquarium haben die Offenhausener Kinderreporter allerhand Getier angefasst. Auch auf dem Reiterhof gab es Neuigkeiten.

Es war ein großer Tag für sieben  Zeitungsreporter der katholischen Kita St. Albert in Offenhausen. Zusammen mit Tierpfleger Andreas und zwei Erzieherinnen durchlebten sie eine eigene Führung durch den Tiergarten und dessen Bewohner. Die Kinder stellten viele Fragen und fotografierten alle Lebewesen.

Im Tiergarten leben über 2000 Tiere. Das älteste Tier ist das Krokodil Timo. Er ist schon über 50 Jahre alt. Krokodile müssen keine Zähne putzen. Wenn ein Krokodil einen Zahn verliert, wächst einfach ein neuer nach.

Das gefährlichste Tier im Tierpark ist die Giftschlange. Ein besonderes Highlight waren die Vogelspinnen. Spinnen wachsen wie Menschen auch. Wenn sie größer werden, wachsen sie aus ihrer Haut hinaus und bekommen eine neue Haut. Wir Zeitungsreporter waren mutig und nahmen alle eine Haut von einer Spinne auf die Hand. Aber das war nicht das einzige Tier, was die mutigen Reporter anfassen durften. Auch eine Schlange durfte angefasst werden. Die war kalt und hart.

Zum Abschluss dieses einzigartigen Tages durften noch die Schweine mit Gemüse und die Ziegen, Schafe, Ponys und das Lama mit Tierfutter gefüttert werden. Was für ein aufregender Tag im Tiergarten und im Aquarium Ulm. Das war ein tolles Erlebnis!

Pferdepension als Erlebnis

Aber nicht das einzige während unseres Projekts „Wir lesen mini“.  Es ging auch noch um das Thema „Jung und Alt auf dem Pferdehof“. Wir hatten uns die Pferdepension in Unterweiler ausgesucht. Die Fahrt dorthin dauerte ziemlich lange, und wir mussten sogar zweimal umsteigen. Nach einem kurzen Fußmarsch haben wir die Pferde bereits auf der Koppel entdeckt.

Angekommen im Stall begrüßte uns Frau Sommer. Nach einer kurzen Stärkung ging es für uns Zeitungsreporter, gleich richtig an die Arbeit. Wir durften die Pferde selbst füttern und erfuhren zugleich, was Pferde so fressen. Neben Heu fressen die Pferde jetzt auch das frische Gras auf der Koppel, dann noch ein wenig Stroh dazu. Einige Besitzer geben ihren Pferden dann noch kleine Extras wie etwa Müsli oder Kraftfutter.

Frau Sommer erklärte uns noch, dass Pferde manchmal auch Bauchschmerzen bekommen, wenn sie das Falsche fressen oder zu viel.  Da  muss dann der Tierarzt geholt werden, der dem Pferd dann eine Medizin geben muss.

Zum Ausruhen war keine Zeit. Wir hatten sehr viele Fragen an die Familie Sommer. Wir wollten wissen, ob die Pferde denn auch in der Nacht draußen bleiben. Nein, am Abend geht jedes Pferd in seine eigene Box, die immer am Morgen sauber gemacht wird. „Übrigens, das, was bei den Pferden hinten raus kommt, nennt man Pferdeäpfel.“ Wir mussten gleich selbst eine Pferdebox näher betrachten und haben festgestellt, wie groß so eine Box eigentlich ist.

Wohin kommt  denn der ganze Mist? Gibt es Maschinen, die die Arbeit erleichtern? Natürlich darf ein Traktor auf einem Hof nicht fehlen.

Weiter ging es nun über den Hof zur Reithalle. Die Pferdebesitzer gehen dort regelmäßig hin und bewegen ihre Pferde (das nennt man Longieren) oder sie reiten. Da keine Pferde in der Halle waren, durften wir Pferde spielen und diese gleich mal ausprobieren. Ganz schön groß, so eine Halle!

Nur keine Müdigkeit! Jetzt  ging es wieder zurück in den Stall. Dort zeigte uns Frau Sommer eine Kammer, die nennt sich Sattelkammer. Ganz schön groß und schwer ist so ein Sattel. Als richtige Reporter mussten wir natürlich wissen, wie es sich auf so einen Sattel sitzt.

Die Zeit verging viel zu schnell auf dem Sommerhof. Es wurde bald Zeit, sich wieder auf dem Heimweg zu machen. Zum Schluss gab es noch ein Foto mit allen Kindern.  Und nicht zu vergessen: Stute Suleika feierte gerade ihren 30. Geburtstag. „Alles Gute, Suleika!“ von den Kindergartenreportern und ein ganz großes Dankeschön an Frau Sommer, die alle Fragen, die wir hatten, beantwortet hat.