Ulm/Neu-Ulm Arbeitslosenquote bleibt konstant

JULIA KLING 02.12.2015
Die Arbeitslosenquote in der Region bleibt konstant – und deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Offene Stellen werden dagegen weniger.
Im November gab es kaum Bewegung auf dem Arbeitsmarkt in der Region. Im Bezirk der Ulmer Arbeitsagentur waren 8140 Menschen arbeitslos gemeldet, 60 weniger als im Oktober. Auf die Arbeitslosenquote wirkte sich die leichte Abnahme nicht aus: 2,9 Prozent wie im Oktober und im Vorjahresmonat, wie die Agentur mitteilt.„Es ist bei dieser Quote eine gute Nachricht, wenn sie gehalten wird“, sagt Christine Landskron, Bereichsleiterin der Agentur für Arbeit Ulm. Von der geringen Abnahme profitierten hauptsächlich die Unter-25-Jährigen, erklärt Landskron.

Am besten bleibt die Situation im Kreis Biberach, der mit 2,3 Prozent den Spitzenplatz im Land hält. Alb-Donau: 2,6 Prozent, Stadt Ulm: 4,2 Prozent. Mit ihrer Arbeitslosenquote liegt die Ulmer Agentur mit Lörrach landesweit auf dem ersten Platz. Im Landesschnitt beträgt die Quote 3,6 Prozent.

Auf dem Stellenmarkt ist die Personalnachfrage konstant. Im November wurden 1380 Stellenangebote neu gemeldet. Mit insgesamt über 4730 freien Arbeitsplätzen ist das gemeldete Angebot an offenen Stellen im Vergleich zum Vormonat um 90 Stellen gesunken. „Im Zuge der Herbstbelebung konnten einige Stellen besetzt werden“, sagt Landskron. „Mit einem Plus von 700 Stellenangeboten im Vergleich zum Vorjahr bleibt der Stellenbestand weiterhin sehr hoch.“ Gefragt seien vor allem Fachkräfte im Metallbau und in der Maschinen- und Fahrzeugtechnik.

In Neu-Ulm verharrte die Arbeitslosenquote bei 2,5 Prozent. Die Agentur Donauwörth registrierte für den Landkreis 2465 Arbeitslose, sechs mehr als im Vormonat. Der Bestand an offenen Stellen nahm um 68 auf 1334 ab. „In den Bau- und Gartenbauberufen gab es wegen der milden Witterung bis Mitte November noch kaum Entlassung en“, e rklärt Werner Möritz, der neue operative Geschäftsführer der Agentur. Im November gingen 345 neue Stellen ein, etwas weniger als im Oktober. Gesucht wurden vor allem Kräfte für den (Weihnachts-)Verkauf und in der Logistik.