Kommentar Beate Rose zum Infoabend über Schulwechsel Angebote annehmen

Redakteurin, Autorenfoto 2016
Redakteurin, Autorenfoto 2016 © Foto: Könneke
Ulm / Beate Rose 14.02.2019

Was unterscheidet die Realschule von der Gemeinschaftsschule oder der Werkrealschule und dem Gymnasium? Den meisten Eltern dürfte das nicht klar sein. Denn die Unterschiede sind größer, als dass Schülerinnen einer
Realschule mehr Zeit für ihr Pony haben und die Schüler einer Gemeinschaftsschule nachmittags im Unterricht sitzen.

Die Stadt Ulm ist für ihr Angebot zu loben, das sie seit Jahren Eltern von Viertklässlern immer wieder aufs Neue macht, nämlich über die Schularten sachlich zu informieren und aufzuzeigen, was mit Schülern passiert, die in der falschen Schule lernen. Den Infoabend gibt es pünktlich vor den Anmeldeterminen der weiterführenden Schulart. Denn mit dem Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung hat sich herausgestellt, dass mancher Schüler in der 5. Klasse nicht auf der passenden Schule lernt, sondern eher in der, die sich Eltern wünschen, nach dem Motto: Wir probieren es mal.

Umso unverständlicher ist, dass Eltern den Infoabend eher ignorieren. Übrigens ist die Veranstaltung auch für jene Grundschullehrer etwas, die zwar Schulempfehlungen aussprechen, deren eigene Schulzeit aber etwas länger zurückliegt. Beim Infoabend gilt für Eltern von Viertklässlern: Hingehen! Schulpsychologe Mahler mit seinem großen Verständnis für Schüler ist allemal hörenswert.

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