Ulm Andrea Nahles testet virtuelle Realität in Ulm

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles blickt durch die Raumbrille, mit den Immersight-Gründern Simon Singler (links) und Fabian Weiss.
Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles blickt durch die Raumbrille, mit den Immersight-Gründern Simon Singler (links) und Fabian Weiss. © Foto: Immersight
AW 29.07.2015
Welchen Einfluss haben moderne digitale Techniken auf die Arbeit der Zukunft? Dafür interessierte sich Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) am Montag bei einem Besuch in Ulm und dem jungen Unternehmen Immersight.

Dabei geht es in Anlehnung an das Thema Industrie 4.0 um den vom Ministerium aufgelegten Dialog "Arbeiten 4.0" - also mit neuen Produkten und Dienstleistungen, die aus der Digitalisierung entstehen - und zwar insbesondere auch für das Handwerk. So ermöglicht die von Immersight entwickelte Raumbrille aus Sicht der Firmengründer eine bessere Präsentation von Raumplanungen, was wiederum den Verkauf erleichtere - speziell für auf Bäder spezialisierte Handwerker und Fachhändler.

Beim Besuch von Immersight in der Syrlinstraße interessierte sich Ministerin Nahles, wie aus einer Mitteilung hervorgeht, außerdem für die Unternehmenskultur und Arbeitsorganisation in Start-ups. Das Team von Immersight hatte sich 2012 an der Universität Ulm formiert und die Raumbrille entwickelt - eine Technologie aus dem Bereich der virtuellen Realität. Die Raumbrille ermöglicht demnach das Eintauchen in künstlich erschaffene Räume, aber das Erlebnis ist nahezu wie in realen Räumen.

Für ihre Idee, die Technologie beim Vermarkten von Raumkonzepten einzusetzen, wurden die Absolventen der Uni vom Bundeswirtschaftsministerium mit dem Hauptpreis des Gründerwettbewerbs IKT innovativ ausgezeichnet.