Super Bowl American Football: Die wichtigsten Schiri-Zeichen

Das Finale der American Football League NFL und TV-Großereignis in den USA steht kurz bevor. In der Nacht auf den 4. Februar (MEZ) stehen sich die Los Angeles Rams und die New England Patriots gegenüber. Damit ihr gut gewappnet seid, erklärt Schiedsrichter Michael Wrobel im Folgenden die wichtigsten Schiedsrichter-Zeichen. (Texte: Jasmin Jovan)
© Foto: Mario Greif
Der Oberschiedsrichter (er trägt eine weiße Mütze, alle anderen tragen schwarze) wird Referee genannt. Er positioniert sich hinter der Offense und richtet über Downs und Strafen. Unterstützung bekommt er vom Umpire, welcher ihm gegenüber im Feld steht. An die Line of Scrimmage stellen sich jeweils der Linesman und Line Judge. Für die Pässe zuständig sind Field Judge, Side Judge und Back Judge.
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First Down: Ziel beim American Football ist es, als angreifende Mannschaft mit vier Versuchen 10 Yards Raumgewinn zu erzielen. Wenn der Referee ein "First Down" anzeigt, hat die Offense weitere vier Versuche.
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Touchdown: Dieses Zeichen ist mehrfach einsetzbar. Am häufigsten benutzt der Referee es, um einen Touchdown anzuzeigen. (6 Punkte für die Mannschaft, die den Ball in die gegnerische Endzone getragen oder dort gefangen hat.) Um die Wertung zu erhöhen ist im Anschluss entweder ein Field Goal (1 Punkt) oder ein weiterer Spielzug (bei weiterem Touchdown 2 Punkte) möglich. Auch beim gelungenen Field Goal oder gelungenen Extra-Punkt-Versuch macht der Referee dieses Zeichen.
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Block in den Rücken: Ein Block in den Rücken des Gegners ist regelwidrig und wird mit einer Strafe von 10 Yards geahndet.
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Passbehinderung: Während der Ball sich in der Luft befindet, ist der Kontakt zum Gegenspieler verboten. Die Strafe erfolgt am Punkt des Fouls - dort startet der nächste Spielzug.
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Persönliches Foul: Um ein hartes Foul anzuzeigen, kreuzt der Referee beide Arme und ballt die Fäuste. Dieses Zeichen zieht unmittelbar ein weiteres nach sich, um anzuzeigen, welches Foul begangen wurde. So zum Beispiel das folgende Zeichen.
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Facemask: Der Griff ins Gesichtsgitter eines anderen Spielers ist verboten und zieht eine Strafe von 15 Yards Raumverlust nach sich.
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Offside: Einer oder mehrere Defense-Spieler haben sich in der "Anspielzone" aufgehalten - also jenseits der Line of Scrimmage (bei Fernsehübertragungen wird diese virtuelle Linie künstlich eingeblendet). Die Folge: 5 Yards Strafe und die Wiederholung des Versuchs.
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Safety: Der Ballträger wurde in der eigenen Endzone getackelt und die Defense erlangt somit 2 Punkte.
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Fehlstart: Durch das Rollen der Arme zeigt der Referee einen Fehlstart an - die Offense hat sich zu früh bewegt oder einen Start simuliert. Als Strafe verliert sie 5 Yards an Raum.
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Timeout: Wenn der Referee mit beiden Armen über dem Kopf winkt, hat eine der Mannschaften eine Auszeit genommen. Jedem Team stehen drei pro Halbzeit zur Verfügung, um die Taktik neu zu besprechen.
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Holding: Ein unerlaubtes Halten des Gegenspielers wird mit 10 Yards Strafe vom Punkt des Fouls geahndet.
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Incomplete Pass: Ein Pass ist unvollständig, wenn er den Boden berührt (durch einen schlechten Wurf oder einen Verteidiger). Der nächste Versuch startet dann auf der Höhe der alten Ballposition (Line of Scrimmage).
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Complete Pass: Einen sicheren Pass zeigt der Referee an, in dem er die Hände zu Fäusten geballt beide Arme von oben nach unten zieht. Der Ball muss dafür zwei Sekunden lang unter Kontrolle gewesen sein. Dieses Zeichen wird vor allem dann verwendet, wenn die Situation nicht eindeutig ist - wenn der Spieler den Ball z.B. nah am Spielfeldrand gefangen hat.
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Beim American Football werden Strafen durch die Schiedsrichter mithilfe von gelben Flaggen, die auf den Ort des Fouls (Spot of Foul) geworfen werden, angezeigt. Der Grund ist, dass viele Strafen nicht sofort zur Unterbrechung des Spielzuges führen, sondern erst im Anschluss verhängt werden. Bei Strafen gegen beide Teams heben diese sich meist gegenseitig auf.
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Neu-Ulm / 22. Januar 2019, 11:54 Uhr
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