Ulm Am Schwörmontag arbeiten

Ulm / cst 24.07.2018

„Wir haben an Schwörmontag immer bis 18.30 Uhr geöffnet, weil sich das lohnt, wenn in der City viele Geschäfte geschlossen haben“, sagte Petra Vitkova, Bäckereifachverkäuferin bei Bayer in der Platzgasse. Sie hätte zwar einen freien Tag beantragen können, aber ihr mache es nichts aus, am Ulmer Stadtfeiertag zu arbeiten. Und danach gehe sie erst recht nicht zu einer der vielen Partys.  Mit 18 habe sie das noch getan, aber mittlerweile seien an Schwörmontag am frühen Abend „alle schon betrunken“, beklagt die heute 32-Jährige. Ihre Kollegin Gülsen Canlier (29) hat darauf auch keine Lust. Sie gehe nach Dienstschluss nach Hause. Petra Hoch, Fleischereifachverkäuferin bei Geydan Gnamm, konnte die Filiale zwar früher schließen, war aber bis 14.30 Uhr mit Aufräumen und Putzen beschäftigt. Danach ging die 47-Jährige direkt zum Nabada, „aber nur zuschauen“.

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