Schule Alternative zum Studium

Ulm / uwe 05.09.2018

An der Robert-Bosch-Schule gibt es in diesem Schuljahr ein neues Angebot. Für angehende Fachinformatiker wurde eine verkürzte Ausbildungsmöglichkeit eingerichtet. Statt in drei geht es in zwei Jahren zum Berufsabschluss. Dies richtet sich an Abi­turienten, Absolventen des zweijährigen Berufskollegs für Informations- und Kommunikationstechnik sowie an Studienabbrecher aus dem MINT-Bereich.

„Wir haben auf Anhieb 20 Anmeldungen. Das ist schon ungewöhnlich“, sagt die künftige Schulleiterin Anne-Katrin Gräber. Das neue Angebot wurde gemeinsam mit der IHK Ulm aus der Taufe gehoben. Gerade für Studenten, die gemerkt haben, dass etwa ein Informatikstudium doch nichts für sie ist, sei es interessant. „Die meisten wollen ja im Berufsbild bleiben. Sie sind nicht frustriert, sondern scheitern meist an der Mathematik. Bei uns haben sie die Möglichkeit eine Stufe weiter unten einzusteigen“, ergänzt der scheidende Schulleiter Gerhard Braunsteffer.

Ohnehin ist die Fachinformatiker-Ausbildung sehr gefragt und wird in der Region auch nachgefragt. „Seit Jahren sind KFZ-Mechatroniker und Fachinformatiker die beiden gefragtesten Berufe bei uns“, sagt Braunsteffer. Fünf Eingangsklassen wird es voraussichtlich bei den Informatikern geben. Bei den KFZ-Mechatronikern gibt es aktuell 104 Anmeldungen.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel